Wirtschaft ist praktisch nur theoretisch (richtig) zu verstehen.

Wirtschaft ist praktisch nur theoretisch (richtig) zu verstehen.

Wie die meisten, die in den letzten Jahren hier mitlesen wissen, bin ich von Beruf Organisationsberater. Dazu ausgebildet wurde ich an der Ruhr-Uni Bochum an verschiedensten Fakultäten der Gesellschaftswissenschaften. Obgleich viele glauben, dass Soziologen als Taxifahrer enden, ist es mir gelungen, im Haifischbecken der Wirtschaft, etabliert Fuß zu fassen. In beratender Funktion durchläuft man naturgemäß viele verschiedene Abteilungen der beauftragenden Unternehmen.

Organisation ist dort das klassische Feld der Wirtschaftswissenschaftler und Betriebswirte. Über die Laufzeit der Projekte komme ich immer wieder mit Auszubildenden, Studierenden und neuerdings vermehrt Dual-Studierenden in Kontakt, die alle eine wirtschaftsrelevante Ausbildung durchlaufen. Nicht selten wird dabei deutlich, dass alle mit modernen Buzzwords hantieren, aber im Kern wenig von den Grundbegriffen und Grundthemen der Wirtschaftswissenschaften verfügen.

Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften sind das A und O –
auch in der Praxis

Grundlagen sind meistens langweilig – ja, gewiss – aber ohne grundlegendes Wissen in diesen Bereichen ist es auch in Zeiten der Digitalisierung unmöglich erfolgreich ein Geschäftsmodell voran zu treiben. Wer Ertrag und Gewinn nicht vor dem Hintergrund geleisteter Investitionen und dem so zentralen Deckungsbeitrag reflektieren kann, der wird langfristig nicht erfolgreich sein, auch wenn er Buzzwords kennt und fleißig nutzt.

Probleme haben Studierende vor allem, wenn sie in dualen Ausbildungsgängen mit theoretischen Fragestellungen konzeptionell umgehen müssen – etwa in Fach-, Seminar- oder gar Abschlussarbeiten. Eine Fragestellung ist generell ein häufiges Problem für viele Studentinnen und Studenten, die eher praxisorientiert sind. Wenn ich darauf angesprochen werde, ob ich nicht einen Tipp für eine Abschlussarbeit hätte und ob es nicht möglich sei, Literaturempfehlungen auszusprechen verweise ich nahezu immer auf die Grundlagenarbeit.

Fachbegriffe finden sich in der Einführungsliteratur oder auf Fachportalen im Internet

Wer Fachbegriffe aus Fachbereichen kennt und sinnvoll und zusammenhängend vernetzt, dem fällt es in der Regel nicht schwer, daraus mannigfaltige Themenideen abzuleiten. Viel Anschlussfähigkeit lässt sich daher auch in der Lektüre einschlägigen Einführungsliteratur finden. Wer betrieblich bereits eingebunden ist, erkennt nur deshalb häufig die richtigen Fragestellungen nicht, weil ihm – wie gesagt – die Ideen fürs „Big Picture“ fehlen.

Wer sich statt in der Literatur lieber im Internet über Wirtschaftswissenschaften informieren beziehungsweise von den unzähligen Themenideen inspirieren lassen möchte, dem empfehle ich einen dringenden Blick auf wiwi24.com. Wer hier nicht fündig wird, der wird aller Wahrscheinlichkeit nach zum falschen Studium gegriffen haben. Grundlagen und Fachbegriffe werden hier einfach und prägnant erläutert. Wer Themenideen sucht, wird ebenfalls in ausgearbeiteten Beträgen fündig. Tolle Seite! Von mir als Organisationsberater eine echte Empfehlung.

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