Werbung, die keine Werbung sein darf…

Werbung, die keine Werbung sein darf...

Werbung oder nicht ?

…aber soviel wie Werbung kostet.

Gelsenkirchen ist ja schon ein besonderes Pflaster. Das wissen diejenigen, die hier heimisch sind und ganz besonders die Geschäftsleute. Immer dann also, wenn die Stadt unternehmensnahe Angebote zur Verkaufsförderung ausarbeitet, ist das grundsätzlich zu begrüßen. Zunächst! Denn wie so oft steht sich die Stadt dabei mal wieder selbst im Weg, indem sie Regelungen schafft, die unsinnig sind. So ist es in Gelsenkirchen also ab sofort möglich, sogenannte “Mastwerbung” etwa an Laternenpfählen zu buchen. Das Besondere in Gelsenkirchen: Die Mastwerbung darf keine Werbung zum Inhalt haben:

“Als Werbeflächen, heißt es bei DSM und Stadt, dürfen die Plakate nicht benutzt werden, sondern allein als Wegbeschreibung. Und diese müssten sie – etwa versehen mit einem Pfeil – zum Standort des Plakat-Mieters führen.(vgl. WAZ 24.März)”

Und wie Michael Muscheid ebenfalls richtig schlussfolgert:

Dass die Hinweise auf den neuen so genannten Kandelaber-Schildern natürlich auch Werbung sind, will niemand abstreiten. So dürfen etwa die die Firmenlogos benutzt werden [ Welch’ Handreichung!] – und die sind in der Regel ungleich größer als die Pfeile (ebd.).

Eine weitere Regelung  voll Kraft und Zauber.

P.S. Die Website der DSM ist optisch wie technisch eine Augenweide. Wer sich für soetwas interessiert, der sollte da unbedingt mal ein paar Minuten verbringen.

(Symbol Foto Creative Commons by lemonpixel)

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2 Kommentare zu “Werbung, die keine Werbung sein darf…”

  1. Taner
    24. März 2009 at 21:27 #

    Irgendwann veranstalten wir ‘ne Demo gegen die merkwürdigen Marketing-Maßnahmen in GE.

  2. Nicetrise
    25. März 2009 at 17:45 #

    Bin mit voller Kraft und Zauber dabei 🙂

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