Tod nach Metallica Konzert.

Tod nach Metallica Konzert.

Heute morgen wurde nach dem Metallica Konzert eine Leiche im Bereich der Gleise an der Kurt-Schuhmacher- Straße gefunden.

Der leblose Körper eines bisher unbekannten Mannes wurde gegen 1.30Uhr im Gleisbereich der Straßenbahn gefunden. Die Polizei geht von einem Verkehrsunfall nach dem Metallica Konzert aus. Der Notarzt konnte nur noch der Tod feststellen. Bisher ist völlig unklar, wie es zu dem Verkehrsunfall an der Kurt-Schuhmacher- Straße / Willy-Brandt – Allee hatte kommen können. Die Polizei sucht noch dringend Zeugen. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat des Polizei Präsidiums Gelsenkirchen unter der Telefonnummer 0209-365-6210 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

13 Kommentare zu “Tod nach Metallica Konzert.”

  1. Der Derk
    3. Juli 2011 at 14:23 #

    So langsam muss sich die Stadt Gelsenkirchen aber mal etwas einfallen lassen. Ist ja nun schon der zweite tödliche Unfall an den Gleisen der Arena.

  2. SimSch04
    3. Juli 2011 at 14:29 #

    Ja, der zweite in wievel Jahren? 3?
    Ich finde man muss den Bürger nicht vor allem schützen. Einzelfälle (sei da jetzt Alkohol im Spiel oder nicht) sollten nicht zu Aktionismus führen. Was soll denn die Stadt bitte “unternehmen”? Noch einen Blitzer? Zäune um die Gleise?

  3. SimSch04
    3. Juli 2011 at 14:32 #

    Okay ich revidiere, der dritte in 3,5 Jahren. Ändert nichts an meiner Aussage.

  4. Dennis
    3. Juli 2011 at 14:51 #

    @SimSch04 Das ist eine schwierige Frage. Darüber nachdenken, woran es liegen könnte, kann jedenfalls nicht schaden. Die Schuldfrage stellt sich ohnehin nicht, wie es bisher aussieht.

  5. sascha
    3. Juli 2011 at 16:03 #

    Wie sieht es denn bitte aktuell aus ?

  6. Dennis
    3. Juli 2011 at 16:38 #

    Aktuell sieht es so aus, als sei er alkoholisiert gegen die Bahn gelaufen.

  7. SimSch04
    4. Juli 2011 at 14:28 #

    @Dennis Natürlich sehe ich auch die Seite, dass man als Ortsfremder im Dunkeln die Schienen nicht sofort sieht und dort Unfälle passieren können. Eine klarere Ausschilderung auch an der Arena selbst würde das positiv beeinflussen.

    Dennoch hier direkt mit “die Stadt muss doch!” anzufangen halte ich für übertrieben. Jedes Jahr gibt es halt auch knapp 1,5 Mio. Menschen, bei denen glücklicherweise kein Unfall auf dem Weg zur Bahn geschieht.

  8. Dennis
    4. Juli 2011 at 17:13 #

    @SimSch04: Ich bin da völlig bei Dir, ich hab das nicht geschrieben. Das war “Der Derk”.

  9. Tschoepe
    5. Juli 2011 at 05:13 #

    Offiziell werden 57.000 Besucher für das besagte Konzert angegeben. Einer (1:57.0000) davon ist scheinbar im Nahbereich des schienenbasierten ÖPNV tödlich verletzt worden. Schaut man sich das entsprechende Areal in Luftaufnahmen an, wird sofort klar, dass hier viele (und mehr!) der üblichen verkehrsplanerischen Maßnahmen ergriffen wurden, um auch für Fußgänger ein sichere Teilnahme am Verkehr gewährleisten zu können:

    http://maps.google.de/maps?q=kurt+schumacher+gelsenkirchen&hl=de&ll=51.547863,7.066757&spn=0.001439,0.004128&sll=51.151786,10.415039&sspn=23.866902,67.631836&t=h&z=19

    Eigene Rad- und/oder Fußgängerwege, eine entsprechende Ampelkreuzung und sagar eine Fußgängerbrücke sind direkt zu erkennen. Leider kenne ich den Bereich persönlich nicht näher.
    HIER im Gleisnahbereich tödlich zu verunglücken, ist scheinbar nicht unbedingt einfach – zumindest bei/mit “klarem” Kopf und sicherheitsbewusstem Verhalten.

    Was soll die Stadt da denn bitte tun? Alle 20 Meter im Gelsenkirchener ÖPNV-Schienennetz 24/7 mit Wachposten ausrüsten? Alle 50 Meter ein Wachturm und generell das ganze provisorisch mit Nato-Draht überziehen?

    Es ist doch unglaublich einfach! MAN GEHT NICHT ÜBER GLEISE – abgesehen von entsprechend gekennzeichneten Querungsmöglichkeiten. Sowas lernt man im Kleinkindalter und unglaublich viele Leute schaffen es auch im vorangeschrittenen Alter und im Promillebereich >= 3.0, solche Bereiche problemlos zu überqueren. Lasst die Stadt da mal aus dem Spiel!

    Falls da kein Dritter zwischengefunkt hat, scheint es ein tragisches Exempel darwinistischer Theorien zu sein.

  10. stapel
    5. Juli 2011 at 14:59 #

    Wofür der alte Darwin nicht alles die Verantwortung trägt: erst diese gottlose Evolution und dann auch noch 1 Toter im Gleisbett …
    Aber im Ernst: Ich kenn die Gegend und meine auch, dass man bei Einhaltung von Verhaltensregeln und Verkehrsvorschriften da völlig sicher rumlaufen kann. Aber ich lass mich natürlich auch eines Besseren belehren. Vor Dummheit oder Leichtsinn kann man niemanden schützen. Wenn es denn so war.

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