The Day after..

The Day after..

Lebensgefährlich morsche Äste.

In Gelsenkirchen tobte gestern Abend ein gefährliches Unwetter.

Feuerwehrsirenen, Blaulicht und Blitze gab es gestern Abend vielfach in Gelsenkirchen. Ohne zu übertreiben, kann man sagen, dass sich Gelsenkirchen im Ausnahmezustand befand. Unheil deutete sich bereits an, als der Himmel sich verdunkelte: “Ich dachte, die Welt geht unter. Soetwas hab ich in Gelsenkirchen noch nicht erlebt.” sagt Dagmar Hartwich, die an der Ahstraße beschäftigt ist und eigentlich den Feierabend antreten wollte. Doch nach dem extremen Wolkenbruch stand plötzlich der Laden unter Wasser. Leicht panisch versuchten am Altstadt Café, Personen in Barfuß die Straße von Ästen und Laubbüschen zu säubern. Natürlich vergeblich. Auch hier im Haverkamp tobte der Sturm. Ein großer und massiver Ast eines Ahorns überlebte den Sturm nicht, brach ab und fiel zum Glück in die urwaldähnliche Grünanlage am Hagemannshof. In bin ja durchaus ein Freund von Bäumen und Pflanzen, aber die Landschaftsplanung hier, ist freundlich umschrieben, nicht die Beste, wie das nachfolgende Bild zeigt.

Urwald!

“Die GGW spart hier die Rasenpfleger ein und uns fallen die Äste auf den Schädel” sagt eine Nachbarin verärgert. “Mal davon abgesehen, dass man in der eigenen Wohnung, zumindest Paterre, bald in “ewiger Dunkelheit” wohnt.”  Es ist übrigens das zweite mal, dass wegen diesem Baum nun die Feuerwehr oder Baumdienst anrücken muss. Vielleicht müsse erst jemand erschlagen werden, bis die Hausverwaltung einsehe, dass die Gegend ein bisschen grün zuviel habe, erbost sie sich weiter.

Er hat's überlebt.

Ihm scheint es jedenfalls egal zu sein, er hat’s überlebt !

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