Sternfeld nimmt Urteil an.

Der Metzger, der zusammen mit Uwe Domenz hier in Gelsenkirchen für den größten Gammelfleisch- und damit Lebensmittelskandal der Gelsenkirchener Geschichte gesorgt hat, wurde nun endgültig rechtskräftig verurteilt. Der Gammelfleischprozess ist damit nun beendet. Wie die WAZ heute berichtet, sei Sternfeld zu einem Jahr Haft auf Bewährung, 5000 Euro Geldbuße und einem dreijährigen Berufsverbot verurteilt worden. Gegen diese Strafe legte Sternfelds Verteidigung damals zunächst Berufung ein, zog diese aber nun nach Angaben der WAZ  zurück.

In der Konsequenz ist der Metzger Sternfeld nun wegen gewerbsmäßigen Betruges und Verstosses gegen das Lebensmittelgesetz vorbestraft.

Sternfeld galt einst als Vorzeigemetzger in Gelsenkirchen mit hervorragendem Ruf. Immer wieder trat er auch in TV Dokumentationen auf und präsentierte seine Produktneuerfindungen. Einen zweifelhaften Auftritt absolvierte Sternfeld im laufenden Gammelfleischverfahren bei Kabel1. Sternfeld stilisierte sich als Weltrekordler mit sozialer Ader, lies aber Blogger telefonisch einschüchtern, die dieses Bild vor dem Hintergrund der Anklage kritisch beleuchteten. Er sah sich verleumdet.

Als Grund für die Straftat soll Sternfeld Geldsorgen angeführt haben. Gegenüber der Presse gab er einmal an, mit gerade einmal 200 Euro im Monat auskommen zu müssen. Sein (?) “Stammhaus” an der Bismarckstraße ist trotz des Berufsverbotes und der von der Presse kommunizierten Steuerschulden nach wie vor geöffnet.

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  1. Das Märchen vom fleißigen Selbstständigen. // Gelsenkirchen Blog - 22. Dezember 2011

    […] sah dies nicht so und verurteilte Sternfeld, so berichtete es die Tagespresse damals, zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung, 5000 Euro Geldstrafe und drei Jahren Berufsverbot. Ulkigerweise wurde die Metzkerei auf der Bismarckstraße trotz Berufsverbot nicht geschlossen. […]

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