Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh eröffnet

Kritiker des Stadtteils Duisburg Marxloh behaupten, der Stadtteil wäre ohne intervenierende Maßnahmen von Stadtentwickungsprogrammen längst von der Landkarte verschwunden. Zu problembehaftet, zu kriminell zu hoher Ausländeranteil. Dabei sind die Problemlagen nicht wirklich verschieden von Problemstadtteilen anderer Städte. Das weiß auch Frank Baranowski, der seine aktuelle “OB-Kolumne” der Sprachförderung von Migrantenkindern in Gelsenkirchen widmet. Oft werden Stadtteile, haben Sie einmal das Stigma des “Stadtteils mit besonderem Erneuerungsbedarf” erhalten, von den Medien zur No-Go-Area erklärt. Wer in Gelsenkirchen lebt, hat sogar oft das Gefühl, dass dieser Prozess auch auf ganze Städte – eben Gelsenkirchen – angewandt wird.  Duisburg-Marxloh ist ein solcher Stadtteil. Doch nun ist dort, wie Spiegel Online es nennt, ein Wunder geschehen. Dort ist heute die größte Moschee in Deutschland eröffnet und damit ein unfassbar wichtiges Signal zum interkulturellem Zusammenleben im Ruhrgebiet gegeben worden. Für die Zukunft ist es nun wichtig, dass ein Miteinander aufrecht erhalten werden kann, damit ein nebeneinander (auf Ebenen der Religionsausübung) erst gar nicht entsteht. Für Duisburg-Marxloh ist die Moschee insofern ein Gewinn, als dass die Moschee eine touristische Attraktion darstellt, die Menschen lockt. Und vielleicht, verliert auch Marxloh dann seinen weitestgehend unberechtigten Ruf als “Ghetto”.

Ein Kommentar zu “Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh eröffnet”

  1. Frauke
    2. November 2008 at 22:41 #

    Guten Abend,
    haben sehr interessiert die Entwicklung des Baus der neuen Moschee verfolgt.
    Heute waren wir vor Ort , um uns ein persönliches Bild zu machen.
    Wir waren ausgesprochen überrascht vom Gebäude, so schön integriert in das Wohngebiet, eine echte Bereicherung.
    Außerdem waren wir sehr angetan von der Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen, die wir dort getroffen haben.
    Haben unsere Erfahrung unserer Tochter mit Familie erzählt, sie arbeitet als Erzieherin in einem Kindergarten, z.Zt. im Elternurlaub, unser Enkelkindchen ist 15 Monate jung.
    Die junge Familie war sehr interessiert und wird sicher in naher Zukunft auch mal die Moschee besuchen.
    Wie gesagt, das war ein schöner Ausflug nach Duisburg, haben schöne Erkenntnisse mitgenommen.
    Liebe Grüße an alle freundlichen Menschen, die wir kennenlernen durften
    Frauke

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