Jobs, die Ihrer Reputation (!absolut!) abträglich sind.

Na, auch Politesse ?

Wirtschaftskrise hin oder her, es gibt Jobs, von denen lassen Sie – auch wenn Sie direkt vom Hungertod bedroht sind – besser die Finger. Denn: Besser mit nem reinen Gewissen in die Kiste und in den Himmel, als sich für Geld an das personifizierte Böse zu verdingen. Ein subjektives Ranking von Martin und mir.

10.PR-Berater bei #Vodafail.

Sie wissen, wie es läuft im WäbzwoNull.
Und vor allem mit Nullen kennen diese Berater sich aus. Über die Jahre hat man sich eben kennen gelernt.

9.Bankberater im konspirativen Privatkundensegment.

Sie sind eigentlich Verkäufer, aber ab dem Wirtschaftsabi mag sich dieses Millieu ungern mit dieser Berufsbezeichung herabwürdigen lassen. Die eng gebundene Brioni Krawatte schnürt die (heiße) Luft ab, aber im tiefsten Inneren wollen diese Menschen nur ihr Bestes. Und davon möglichst viel.

8.Gammelfleisch Großhändler /Metzger.

Diese Spezies hätte gern ein ähnlich großes Geschlechtsteil, wie die kleinste Wurst im Sortiment. Leider kann man damit nicht aufwarten und so entbrennt der Bedarf nach Substituten. Porsche, Daimler, feiner Zwirn. Der notwendige Intellekt, das legal zu erwerben, ist allerdings ebenfalls spärlich gesät, sodass auch hier ein Ersatz her muss. Beschiss, Betrug und Körperverletzung sind die Mittel der Wahl.  Woher die Idee mit dem Gammelfleisch? Ein Blick in den Schritt wirkt bei Einzellern Wunder.    

7.Stadtmarketingberatungs Berater

Dem Gelsenkirchen Blog fällt hierzu explizit kein Beispiel ein. Dem Martin auch nicht. Ihnen ?

6.Musterungsmediziner.

Berufsgruppen, die bei der Titulierung als Arschloch immer nur auf noch schlechtere Ideen kommen.

5.Politesse.

Trägt ein Gerät mit Akku mit sich rum, welches ihr ähnliche Höhepunkte bescheert, wie ihr batteriebetriebenes Gerät zuhause.

4.Coldcall Callcenter CEO

Ist nur so lange glücklich, wie er es schafft, sich darüber zu freuen, kein Gammelfleisch Metzger geworden zu sein. Das Wort Abschaum ist dieser Berufsgruppe zu persönlich, was nicht die einzige Gemeinsamkeit zur Berufsgruppe auf Platz 8 darstellt. 
 
3.Sachbearbeiter Bau- /Ordnungsamt.

Sind die Götter der Bürokratie. Haben ganz wenig Ahnung von Wirtschaft(-sförderung), wären aber ganz gern auch mal wichtig. Und schließlich markiert Ordnung ja die Grenze zur Respektabilität.

2.Stoppschildprogrammierer beim BKA.

Sie stehen auf die Strumpfhosen von Familienministerinnen generell und ziehen den Hass anderer Polizeibehörden auf sich. Während die Polizei größtenteils mit veralterter Funktechnik durch die Gegend fährt und lebensrettende Schusswesten vom Gehalt bezahlen muss, bekommt diese Berufsgruppe nun Millionen in den Arsch geblasen, um ein nutzloses Stoppschild zu errichten. mysql, java und ajax, sowas perverses wird es im Web dank dieser Berufsgruppe bald nicht mehr geben. Kinderpornos bleiben uns leider erhalten.  

1. Sachbearbeiter Bafög.

Unangefochtene Spitze beim “Arschloch Faktor” ist der provinzielle, vom BurnOut bedrohte berufsassoziale Sachbearbeiter beim Bafög- Amt. Sprechzeiten von gefühlten 4 min für 400 Studenten stellen diese Berufsgruppe vor massive Freundlichkeitsblockaden. Begrüßungen wie “Was wollen Sie von mir ?” lassen sich locker mit Antworten wie “Ähmm, keine Ahnung, aber was wollte denn der vor mir ?” abkontern.  Unangenehm werden Diskussionen über den Grund des Bafögantrags: “Was führt Sie zu mir, sind Sie bedürftig, faul , haben Sie linke Hände?” Nein, lieber Bafögberater, ich bin Berufsberater und zwischen Ihren Beinen baumelt die Idee zu einem Job, der ihrem Intellekt entspricht. Einen schönen Tag noch. ” 

Wer weitere reputationsgefährdene Berufe kennt, möge sie in den Kommentaren kundtun. Die Gesellschaft wird es Ihnen danken.

(Photo: gimmeahug)

10 Kommentare zu “Jobs, die Ihrer Reputation (!absolut!) abträglich sind.”

  1. CDU Supporter
    23. Juli 2009 at 13:57 #

    Ex-Lehrer und SPD OB haste vergessen. Blogger auch noch, du parteiverstrahltes Stück Scheisse…

  2. Nicetrise
    23. Juli 2009 at 14:15 #

    Nana, wer wird denn gleich so ausfa… achne CDU, alles klar.

    Du hast die Ü50 Alibilehrer vergessen, die nach dem sie die Tafel geöffnet, den Schülern die bereits letzte Woche vom Referendariat gequälten Aushilfslehrer verfassten stichpunktartigen Leitsätze vor den Kopf geknallt haben, ihre Zeitung öffnen und sich nur noch vom kalt werdenden Kaffee in ihrer fast perfektionierten hypnotischen Abwesenheit stören lassen.

  3. Taner
    23. Juli 2009 at 20:16 #

    Immerhin gibt “CDU Supporter” offen zu, wer ihn schickt. Sonst hab ich zwar schon öfter Beleidigungen von dieser Partei lesen müssen, diese waren dann aber unter falschem Nicknamen geschrieben und der Blogbetreiber musste erst per IP herausfinden, dass er mit einem CDU Internetzugang online war. Na ja, mal zum Thema: Sind Bafög-Sachbearbeiter echt so schlimm? Das wäre ja total blöd. Oh, ich komm immer wieder auf “parteiverstrahltes Stück Scheiße” zurück..buah, schnell weg hier, bevor ich pöse werde :p. Aus Blogger-Sicht.

  4. Dennis
    23. Juli 2009 at 20:47 #

    @Taner. Ich habe der CDU niemals einen Grund gegeben, mich derart zu beleidigen. Und bei allen politischen Differenzen glaube ich auch nicht, dass es hier um CDU vs. SPD geht. Schon eher sind es minderbemitelte Akteure aus dem fleischverarbeitenden Gewerbe. Wissen tu ich das aber nicht 🙂

  5. Taner
    24. Juli 2009 at 11:54 #

    Dennis, ich hab auch nicht geglaubt, dass du der CDU Gründe geliefert hast, die “parteiverstrahltes Stück Scheiße” legitimieren…allerdings gehe ich davon aus, dass das jemand von der CDU ist oder wenigstens einer, der immer die CDU wählt, wenn er’s schon hier öffentlich macht, ich glaube nicht, dass minderbemittelte Akteure aus dem gammelfleischverarbeitenden Gewerbe Gründe haben, dich hier zu beleidigen (ok, das schon) und das als “CDU-Supporter”…na ja, es ist lustig :D.

  6. Monchi
    26. Juli 2009 at 12:19 #

    Baumarktkassiererin fehlt da. Die haben auch einen Scheiss Job.

  7. Nicetrise
    29. Juli 2009 at 00:18 #

    Hinter Hornbach Dortmund? 😀

  8. Monchi
    29. Juli 2009 at 10:36 #

    Wie hinter Hornbach Dortmund?

  9. Maik Gorski
    29. Juli 2009 at 10:56 #

    @ Nicetrise Das ist kein ganzer Satz, was meinst du ?

  10. lebowski
    31. Juli 2009 at 08:08 #

    Integrationsbeauftragte!
    Da hat es so ein Afrikaner über tausende von Kilometern geschafft, nach Deutschland zu gelangen. Vorbei an Bürgerkriegen, Folterschergen von Diktatoren und durch Ghaddafis Auffanglager. Dann hat er mit einer Nussschale das Mittelmeer überquert, mit der man normalerweise nicht mal den Baldeneysee befahren sollte. Und sollte er es dann durch glückliche oder weniger glückliche Fügung bis nach hier geschafft haben, trifft er kurz darauf die Integrationsbeauftragte Isolde A.-B., mit ihrem Sozialarbeitsdiplom, das sie an der FH Reutlingen gemacht hat. Und die erklärt ihm dann die Welt und zeigt ihm, wie man hier am besten zu Rande kommt.

    [Edit Gelsenkirchen Blog: Name der Person aus Schutzgründen gekürzt]

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