Brutaler Überfall im Limbecker Platz

Gestern Abend veranstaltete der Limbecker Platz, wie jeden ersten Freitag im Monat, sein Mitternachtsshopping. Dabei schlendert in der Regel ein buntes Publikum in bester Wochenendstimmung durch das repräsentative und auf Ordnung bedachte Einkaufszentrum im Herzen der Essener Innenstadt. Gestern Abend allerdings dürfte diese Ordnung empfindlich gestört worden sein.

Relativ kurz vor Mitternacht ereignete sich ein brutaler Überfall auf einen Ladeninhaber im Basement des Centers. Zeugenaussagen zu Folge sollen zwei libanesische Jugendliche eine Eisverkäuferin, die eine Sonderverkaufsfläche zwischen einem Floristikfachgeschäft und einem Fachgeschäft für Naturbürsten betrieb, in der Rotunde “Amsterdam” grundlos als “Schlampe” und “Hure” beschimpft haben.

Vermutlich um zu Schlichten begab sich der Inhaber des Bürstengeschäftes an den Eisstand, wo er so brutal zusammengeschlagen wurde, dass er stark blutende Wunden im Gesicht davon trug und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.  Augenzeugen berichteten, dass anwesendes Sicherheitspersonal davon gelaufen sein soll, statt einzugreifen.

Die Schläger sollen den Sicherheitskräften noch einen Müllbehälter nachgeworfen haben, bevor sie das als sicher geltende Center verließen.

Aktuell ist weder eine Notiz bei derWesten.de darüber zu lesen, noch hat die Polizeipresse Essen den Fall publiziert. Die Chancen die Täter zu fassen dürften relativ gut stehen. Schließlich wimmelt es im Center von Überwachungskameras, die eine Öffentlichkeitsfahnung im Nachgang sicherlich erleichtern. Das Centermanagement wird sicherlich ein entschiedenes Eigeninteresse daran haben, dass die Schläger gefasst werden.

Nach Angaben der Ehefrau gehe es dem Eigentümer des Bürstengeschäftes nach wie vor sehr sehr schlecht.

3 Kommentare zu “Brutaler Überfall im Limbecker Platz”

  1. Volker S.
    5. April 2011 at 06:14 #

    Der Vorfall mit der gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil des Bürstenverkäufers ist natürlich schon traurig genung. Es sollte aber auch einmal jemand der Gedanke kommen, ein Ermittlungsverfahren gegen das Sicherheitspersonal einzuleiten. Wenn es sich so wie geschildert zugetragen haben sollte, hätten sich die Sicherheitsexperten zumindest der unterlassenen Hilfeleistung schuldig gemacht.

  2. Maren Kauder aus Resse
    5. April 2011 at 13:57 #

    Wie zu erwarten: Keine Berichterstattung. Dabei kann es und soll es ja gar nicht darum gehen, dem Einfkaufszentrum einen (Image-) Schaden zuzufügen, sondern einfach darum, durch Öffentlichkeit die Chancen zu erhöhen, die Täter zu finden….

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  1. Links anne Ruhr (03.04.2011) » Pottblog - 3. April 2011

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