Zweites Cafe del Sol in GE ?

Zweites Cafe del Sol in GE ?

Café del Sol bald zweimal in Gelsenkirchen ?

Die WAZ berichtet heute von Gerüchten um ein zweites Café del Sol in Gelsenkirchen.

Es wurde 2007 viel diskutiert über das geplante Café mit dem Strandurlaubsflair. Das Café del Sol an der Dessauerstraße in Gelsenkirchen sei architektonisch nicht geeignet für den Standort, hies es damals. Gelsenkirchen Blog vermutete, dass es höchstens zu edel für Gelsenkirchen sei. Denn das Gezedere um die Ansiedlung, klang angesichts der prekären wirtschaftlichen Lage in Gelsenkirchen, äußerst anmaßend gegenüber der Gastro & Soul GmbH aus Hildesheim.

Doch schon die Eröffung in Juli 2007 konnte zeigen, dass in Gelsenkirchen durchaus ein Markt für ein derartiges Gastrokonzept besteht.

Ganz aktuell sei die Gastro & Soul GmbH in Gesprächen mit der Stadt über einen eventuell zweiten Standort an der Willy-Brandt-Allee / Adenauerallee, direkt im Einzugsbereich des Multiplex-Kinos.

Entstehen soll das Café auf einem Gelände, dass derzeit noch nicht bebaubar ist. Mit dem Ziel dort ein Autokino zu installieren, wurden Erdwälle aufgehäuft, die im Vorfeld erst wieder abgetragen werden müssten. Wie die WAZ heute berichtet, sei dies mit Kosten von rund 300.000 Euro verbunden. Wirtschaftsdezernent Hampe, lies bereits verlauten, dass eine solche Maßnahme nicht nur zum Zwecke der Ansiedlung eines weiteren Café del Sol’s geschehen würde, sondern der Gesamtentwicklung des Arena-Parks Rechnung tragen solle.

Falls die Verhandlungen tatsächlich positiv verlaufen sollten, könnte die Stadt durchaus stolz sein. Schließlich ist das Café del Sol dann neben Gelsenkirchen nur noch in Bremen zweimal vertreten.

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4 Kommentare zu “Das St. Josef-Hospital in Horst soll 2017 geschlossen werden.”

  1. Franz Przechowski
    19. Dezember 2016 at 11:22 #

    Zutreffende Analyse. Alle Probleme hinsichtlich Weihnachtsmärkte in Gelsen und in Buer sind hausgemacht und durch nichts mehr zu entschuldigen. deine kennzeichnung „strukturelle Geschäftsunfähigkeit“ trifft den Kern. Aber darüber hinaus fehlt auch der Sinn für die konzeptionelle Gestaltung und emotionale sowie inhaltliche Aufladung von Events, die auf die Marke GE einzahlen sollen. Das ist nicht unbedingt eine Frage des Budgets, sondern der professionellen Fähigkeiten. Ich bin kürzlich erst wieder wegen meiner Bemerkung „SMG ist eine Laienspielschar“ gescholten worden. Angesichts der miesen Performance möchte ich bei meiner Beurteilung bleiben und die zuständigen Stellen der Stadtverwaltung gleich mit einbeziehen.

  2. Sabine
    19. Dezember 2016 at 20:14 #

    Dann geht doch endlich hin statt nur zu mosern

  3. Albert Ude
    21. Dezember 2016 at 17:12 #

    Die Analyse geht in Ordnung. Die Hinterfragung klammert die Mittäterschaft des örtlichen Einzelhandels leider völlig aus. Die Anlieger der Bahnhofstrasse haben kein Interesse an einem Weihnachtsmarkt, der als zentrale Veranstaltung auftritt. Die Mitwirkenden der SMG, des Umbaubüros und die für die blau-weiße Kugelplastik Verantwortlichen sind gutmeinende, aber hoffnungslos überforderte Amateure und Dilettanten, deren schlimmster Alptraum es ist, von professionellen Akteuren, ja auch bereits von schlichten Menschen, die sich einfach mal in anderen Städten umgeschaut haben, erzählt zu bekommen, wie ein Weihnachtsmarkt aussieht, ja, was überhaupt ein Weihnachtsmarkt ist. Die in Gelsenkirchen stattfindende Veranstaltung darf man auf einer Skala von 1 – 10 bei minus fünf verorten, eine gefühlte Tendenz zur Qualitätssteigerung ist illusionistische Schönrederei. Wollte man eine Verbesserung um fünf Punkte erzielen, so bedeutete das, den Nullpunkt anzustreben, die Veranstaltung also schlicht zu unterlassen. Stattdessen empfiehlt sich ein Busshuttle nach Dortmund, Essen oder Münster, oder in die kleinen niederländischen Orte oder an den Niederrhein.
    Das ist alles sehr schade, leider aber so zutreffend. In meiner Erinnerung ist die Reibeplätzchenhütte am Anfang der Bahnhofstrasse rechts der aus dem Betrachtungsraster heraustanzende kulinarische Höhepunkt der Meile. Die Reststrecke schaffe ich nicht: Kabel, Mülltonnen, Ramschstände, Trink- und Nahrungsmittelhütten. Und – mit Verlaub – Menschenmassen. Nur eins hat sich verbessert: Zu Zeiten von Lalakakis wurde noch WDR 4 über die Lautsprecher eingespielt. Das ging gar nicht.

  4. szodruch, maggie
    22. Dezember 2016 at 16:35 #

    Leider muss ich Albert Ude in allen Aussagen Recht geben !

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