Zwei schwere Überfälle in GE.

Überfall einer Tankstelle auf der Wanner Straße.

Am gestrigen Abend ereigneten sich im Stadtgebiet zwei Raubüberfälle, bei denen die Täter ihre Opfer mit einer Schusswaffe bedrohten. Bei dem 1. Tatort handelt es sich um eine Tankstelle auf der Wanner Straße 175 im Ortsteil Bulmke-Hüllen. Ein bislang unbekannter Täter betrat kurz nach 19:00 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle. Nachdem er sich kurz nach einigen Artikeln in den Regalen umgeschaut hatte, ging er mit einer schwarzen Pistole in der Hand auf die 51-jährige Angestellte zu, forderte sie auf die Kasse zu öffnen und das Geld herauszugeben. Dabei richtete er die Waffe gegen die Angestellte. Diese tat völlig verängstigt wie ihr befohlen und gab dem Mann die Einnahmen.

Anschließend verlangte er noch nach mehreren Schachteln Marlboro und West. Sowohl das Geld, als auch die Zigarettenschachteln packte der Täter in eine schwarz-weiß gemusterte Plastiktüte und flüchtete dann aus dem Verkaufsraum in Richtung Konradstraße. Eine durch die Polizei eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief negativ. Beschreibung: ca. 25 – 35 J., ca. 170 – 175 cm groß, schlank, schwarze halblange Haare, dichte, buschige Augenbrauen, Schnäuzer. Er trug ein helles Basecap, eine braune oder schwarze längere Jacke, Jeans und helle Turnschuhe mit einem grünen Streifen an der Seite.

Auch der Netto-Supermarkt  in Gelsenkirchen Buer wurde überfallen.  

Bei dem 2. Tatort handelt es sich um die Filiale des Netto-Lebensmittelmarktes auf der Emil-Zimmermann-Allee in Buer. Gegen 22:00 Uhr betrat ein maskierter  Täter den Markt und ging mit gezogener schwarzer Pistole auf die beiden Angestellten (20 u. 44 J.) zu. Er forderte von den Frauen die Herausgabe der Einnahmen aus dem Tresorraum. Die vollkommen verängstigten Opfer kamen der Forderung des Täters nach und öffneten den Tresor. Der Mann schüttete das Schein- und Münzgeld in einen mitgebrachten Rucksack und ging anschließend mit den Frauen zum Kassenbereich zurück. Auch dort ließ er sich das Geld aus den Kassen geben. Anschließend forderte er die Frauen auf, sich auf den Boden zu legen und sich ruhig zu verhalten. Nachdem diese sicher waren, dass der  Täter das Ladenlokal verlassen hatte, alarmierten sie die Polizei.

Eine Fahndung nach ihm verlief negativ. Beschreibung: ca. 180 – 185 cm groß, schlanke Statur, sprach mit leichtem osteuropäischen Dialekt, trug eine hellblaue mit auffälligen weißen Nähten versehene Jeanshose, dunkle Stoffjacke, eine schwarze Stoffmaske (ähnlich Sturmhaube) und schwarze Stoffhandschuhe. Zeugen/Anwohner die zu den genannten Zeiträumen verdächtige Beobachtungen gemacht, bzw. Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten sich unter 0209/365-8112 oder -8240/Kriminalwache zu melden. Insbesondere bittet die Polizei den Mann, der unmittelbar vor dem Überfall, die Tankstelle als Kunde verlassen hatte, sich zu melden. Es soll sich dabei um einen ca. 55 – 60-jährigen, untersetzten Mann halten. (G. Hesse)

(Quelle und Kontakt: Polizei Gelsenkirchen Pressestelle Guido Hesse Telefon: 0209-365-2012 Fax: 0209-365-2019 E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de www.polizei.nrw.de/gelsenkirchen )


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4 Kommentare zu “Das St. Josef-Hospital in Horst soll 2017 geschlossen werden.”

  1. Franz Przechowski
    19. Dezember 2016 at 11:22 #

    Zutreffende Analyse. Alle Probleme hinsichtlich Weihnachtsmärkte in Gelsen und in Buer sind hausgemacht und durch nichts mehr zu entschuldigen. deine kennzeichnung „strukturelle Geschäftsunfähigkeit“ trifft den Kern. Aber darüber hinaus fehlt auch der Sinn für die konzeptionelle Gestaltung und emotionale sowie inhaltliche Aufladung von Events, die auf die Marke GE einzahlen sollen. Das ist nicht unbedingt eine Frage des Budgets, sondern der professionellen Fähigkeiten. Ich bin kürzlich erst wieder wegen meiner Bemerkung „SMG ist eine Laienspielschar“ gescholten worden. Angesichts der miesen Performance möchte ich bei meiner Beurteilung bleiben und die zuständigen Stellen der Stadtverwaltung gleich mit einbeziehen.

  2. Sabine
    19. Dezember 2016 at 20:14 #

    Dann geht doch endlich hin statt nur zu mosern

  3. Albert Ude
    21. Dezember 2016 at 17:12 #

    Die Analyse geht in Ordnung. Die Hinterfragung klammert die Mittäterschaft des örtlichen Einzelhandels leider völlig aus. Die Anlieger der Bahnhofstrasse haben kein Interesse an einem Weihnachtsmarkt, der als zentrale Veranstaltung auftritt. Die Mitwirkenden der SMG, des Umbaubüros und die für die blau-weiße Kugelplastik Verantwortlichen sind gutmeinende, aber hoffnungslos überforderte Amateure und Dilettanten, deren schlimmster Alptraum es ist, von professionellen Akteuren, ja auch bereits von schlichten Menschen, die sich einfach mal in anderen Städten umgeschaut haben, erzählt zu bekommen, wie ein Weihnachtsmarkt aussieht, ja, was überhaupt ein Weihnachtsmarkt ist. Die in Gelsenkirchen stattfindende Veranstaltung darf man auf einer Skala von 1 – 10 bei minus fünf verorten, eine gefühlte Tendenz zur Qualitätssteigerung ist illusionistische Schönrederei. Wollte man eine Verbesserung um fünf Punkte erzielen, so bedeutete das, den Nullpunkt anzustreben, die Veranstaltung also schlicht zu unterlassen. Stattdessen empfiehlt sich ein Busshuttle nach Dortmund, Essen oder Münster, oder in die kleinen niederländischen Orte oder an den Niederrhein.
    Das ist alles sehr schade, leider aber so zutreffend. In meiner Erinnerung ist die Reibeplätzchenhütte am Anfang der Bahnhofstrasse rechts der aus dem Betrachtungsraster heraustanzende kulinarische Höhepunkt der Meile. Die Reststrecke schaffe ich nicht: Kabel, Mülltonnen, Ramschstände, Trink- und Nahrungsmittelhütten. Und – mit Verlaub – Menschenmassen. Nur eins hat sich verbessert: Zu Zeiten von Lalakakis wurde noch WDR 4 über die Lautsprecher eingespielt. Das ging gar nicht.

  4. szodruch, maggie
    22. Dezember 2016 at 16:35 #

    Leider muss ich Albert Ude in allen Aussagen Recht geben !

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