Die Gelsenkirchener Werbegemeinschaft City wechselt ihre Führung ! Wie die WAZ berichtet, steht Thomas Winkelmann, nach nur einem Jahr an der Spitze, aus “beruflichen Gründen” ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Für frischen Wind in der Werbegemeinschaft City soll nun ein “neuer Alter” sorgen. Der 72-jährige Erich Schmitz, vom gleichnamigen Modehaus, übernimmt nun den Vorsitz der Gemeinschaft. Schmitz selbst, der seit 40 Jahren der Werbegemeinschaft angehört, war von 1997 bis 2002 bereits an der Spitze der WG (vgl.WAZ, 31.8.07). Nun will er “die positive Tendenz”(ebd.) der WG weiterführen. In der Außenwahrnehmung, sprich in den Augen der Händler, die nicht gerade auf der Bahnhofstraße zu finden sind, wird die WG eher weniger positiv wahrgenommen. Ich persönlich empfinde die WG als sehr isoliert und distanziert anderen Werbegemeinschaften gegenüber, was mir verschiedene Einzelhändler auch bestätigen. Die aus meiner Sicht unreflektierte Übernahme der SMG Programmatik und Schönfärberei sind weitere Kritikpunkte, die von Schmitz in Angriff genommen werden müssten. Schon allein der WAZ Artikel betont desöfteren den Aufstieg der Bahnhofstraße. Gelsenkirchen besteht aber eben nicht nur aus der Bahnhofstraße. Ach ja, und für die Zukunft wäre es schön, wenn die Damen und Herren im Büro der WG -insofern sie eines haben- auch mal auf Emails antworten oder eine Website einrichten. Das ist seit mindestens 10 Jahren die Zukunft. Zukunft, die seit 10 Jahren an den Damen und Herren vorbei zu gehen scheint.



September 4th, 2007 at 22:29
Bahnhofstraße? Die alltäglichen Bedürnisse treiben uns: sehr oft zur Meyerschen, sehr oft zu Müller, ebenso oft zu Ditsch (die mit den leckeren Brezeln), Galeria Kaufhof (Sportartikel), H&M (so mancher Kinderkram), Schmitz bzw. Esprit selten und…Ende!
Ab von der nur schwer zu ertragenden Meile: Jo-Jo recht oft (Kinderbekleidung), Gläsel (schleppender Klaviernoten-Nachschub) recht oft und sehr oft natürlich der spitzenmäßige kleine Chinesische Lebensmittelhändler auf der Ahrstraße.
Übringens, das Hutgeschäft “Hirnstein” in der direkten Nachbarschaft ist und bleibt ein Phänomen.
Für den Rest lassen wie auswärts unser Geld.