UNESCO Preis für Gelsenkirchen

UNESCO Preis für Gelsenkirchen

Gelsenkirchen ist ausgezeichnet mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

Gelsenkirchen ist sonst die Stadt, die man im Kontext von Rankings eigentlich immer weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen findet. Nun aber greift die Stadt nach dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis der UNESCO und beweist damit, dass auch ohne einem Millionenbudget hervorragende Ergebnisse erziehlt werden können, wenn man es richtig angeht.

Als Repräsentant der Stadt Gelsenkirchen nahm Oberbürgermeister Frank Baranowski im Düsseldorfer Maritim Hotel den Sonderpreis der UNESCO für „Bildung und nachhaltige Entwicklung“ entgegen. Die Philosophie, dass Bildung die beste Stadtentwicklungspolitik sei, vertritt der OB dabei nicht erst seit gestern, sondern die Leitidee ist tief in den Entwicklungen der Stadt verwurzelt. Gelsenkirchen hat kaum Mittel und ist dazu gezwungen, in fast allen Bereichen zu sparen. „An einem aber sparen wir nicht – und das ist eben der Bereich Bildung“, brachte es der OB auf den Punkt (vgl. Stadt Gelsenkirchen) .

Übersicht über das ausgezeichnete Gelsenkirchen.

Für Gelsenkirchen ist es nicht die erste Auszeichnung für herausragende Leistungen . Eine Übersicht über Gelsenkirchens Auszeichnungen findet sich hier.

Weiterführende Links:

Stadt Gelsenkirchen: Gelsenkirchen gewinnt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 

Frank Baranowski zum Thema in seiner Kolumne

DerWesten.de (Treffende Headline!): „Bildung bestimmt das Leben“

(Foto: Pressestelle Stadt Gelsenkirchen /gelsenkirchen.de Facebook)

 

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4 Kommentare zu “Das St. Josef-Hospital in Horst soll 2017 geschlossen werden.”

  1. Franz Przechowski
    19. Dezember 2016 at 11:22 #

    Zutreffende Analyse. Alle Probleme hinsichtlich Weihnachtsmärkte in Gelsen und in Buer sind hausgemacht und durch nichts mehr zu entschuldigen. deine kennzeichnung „strukturelle Geschäftsunfähigkeit“ trifft den Kern. Aber darüber hinaus fehlt auch der Sinn für die konzeptionelle Gestaltung und emotionale sowie inhaltliche Aufladung von Events, die auf die Marke GE einzahlen sollen. Das ist nicht unbedingt eine Frage des Budgets, sondern der professionellen Fähigkeiten. Ich bin kürzlich erst wieder wegen meiner Bemerkung „SMG ist eine Laienspielschar“ gescholten worden. Angesichts der miesen Performance möchte ich bei meiner Beurteilung bleiben und die zuständigen Stellen der Stadtverwaltung gleich mit einbeziehen.

  2. Sabine
    19. Dezember 2016 at 20:14 #

    Dann geht doch endlich hin statt nur zu mosern

  3. Albert Ude
    21. Dezember 2016 at 17:12 #

    Die Analyse geht in Ordnung. Die Hinterfragung klammert die Mittäterschaft des örtlichen Einzelhandels leider völlig aus. Die Anlieger der Bahnhofstrasse haben kein Interesse an einem Weihnachtsmarkt, der als zentrale Veranstaltung auftritt. Die Mitwirkenden der SMG, des Umbaubüros und die für die blau-weiße Kugelplastik Verantwortlichen sind gutmeinende, aber hoffnungslos überforderte Amateure und Dilettanten, deren schlimmster Alptraum es ist, von professionellen Akteuren, ja auch bereits von schlichten Menschen, die sich einfach mal in anderen Städten umgeschaut haben, erzählt zu bekommen, wie ein Weihnachtsmarkt aussieht, ja, was überhaupt ein Weihnachtsmarkt ist. Die in Gelsenkirchen stattfindende Veranstaltung darf man auf einer Skala von 1 – 10 bei minus fünf verorten, eine gefühlte Tendenz zur Qualitätssteigerung ist illusionistische Schönrederei. Wollte man eine Verbesserung um fünf Punkte erzielen, so bedeutete das, den Nullpunkt anzustreben, die Veranstaltung also schlicht zu unterlassen. Stattdessen empfiehlt sich ein Busshuttle nach Dortmund, Essen oder Münster, oder in die kleinen niederländischen Orte oder an den Niederrhein.
    Das ist alles sehr schade, leider aber so zutreffend. In meiner Erinnerung ist die Reibeplätzchenhütte am Anfang der Bahnhofstrasse rechts der aus dem Betrachtungsraster heraustanzende kulinarische Höhepunkt der Meile. Die Reststrecke schaffe ich nicht: Kabel, Mülltonnen, Ramschstände, Trink- und Nahrungsmittelhütten. Und – mit Verlaub – Menschenmassen. Nur eins hat sich verbessert: Zu Zeiten von Lalakakis wurde noch WDR 4 über die Lautsprecher eingespielt. Das ging gar nicht.

  4. szodruch, maggie
    22. Dezember 2016 at 16:35 #

    Leider muss ich Albert Ude in allen Aussagen Recht geben !

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