Nazis // Gelsenkirchen Blog

Tag Archive | "Nazis"

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Dumme Deutsche, aber stolz.

Posted on 02 January 2012 by Dennis

Nazi-Leaks enthüllt hunderte Nazi-Versandhaus Bestellungen.

Ehrlich gesagt war es doch nur eine Frage der Zeit, bis sich in Deutschland eine Gruppe von befähigten Aktivisten zusammenschließt, um braune Gewalt in Deutschland zu bekämpfen und die Schlüsselpersonen weiter..

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“In Gelsenkirchen ist kein Platz für braune Hohlköpfe”

Posted on 28 March 2010 by Dennis

Was Frank Baranowski mit diesem Satz sehr treffend auf den Punkt bringt, haben am Wochenende, anläßlich des ProNRW Parteitages, hunderte Demonstranten auf den Straßen von Gelsenkirchen deutlich gemacht.  Und nicht nur in Gelsenkirchen. In ganz NRW gingen Bürger auf die Straße, um gegen “braune Hohlköpfe” Flagge zu zeigen. Noch am Samstag öffnete die WAZ prominent mit der Forderung nach einem NPD Verbot. weiter..

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Schmierereien am Schloss Horst

Posted on 24 March 2010 by Dennis

Die Versammlung der Rechtspopulisten von ProNRW auf Schloss Horst am kommenden Wochenende wirft seine Schatten voraus. In der Nacht wurden große Teile der Glasfassade von Schloss Horst mit roter Farbe beschmiert. Das Eigentümliche an der Geschichte ist nun, dass der WAZ ein Bekennerschreiben zugespielt wurde, indem sich eine “autonome antifa” zu der Sachbeschädigung bekennt. Wie die WAZ ermittelte, ist eine solche Gruppe unter diesem Namen in Gelsenkirchen aber eigentlich nicht als aktiv bekannt. weiter..

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Faschismus im Wandel.Was Journalisten gegen Rechts tun können.

Posted on 09 February 2009 by Dennis

Die Gesellschaft ist kein starres Element, sondern sie ist einem unaufhörlichem Wandel unterlegen. Dabei orientiert sich dieser Wandel sowohl an gesellschaftlichen Trends und neuen habitualisierten Routinen als auch -  in nicht unerheblichen Maße – an sogenannten Meinungsführern (Opinionleader). Eine der überzeugendsten Diagnosen der Gegenwartsgesellschaft repräsentiert die “Individualisierungsthese” von Ulrich Beck.  Individuen (Menschen) werden herausgelöst aus traditionellen Bindungen und Wertverpflichtungen und ihre (pluralisierten) Handlungsoptionen werden weitestgehend an den Erfordernissen des Marktes ausgerichtet. Konkret bedeutet das etwa für eine Frau, die in ihrer Ehe unglücklich ist, dass sie sich scheiden lassen kann, um ein neues Leben zu beginnen.  Dabei muss Sie keinerlei Gedanken mehr an die traditionellen wertnormativen  Aspekte des Ehebündnisses verschwenden. Scheidungen sind gesellschaftlich akzeptiert.

Angewandt auf ein “braunes Deutschland” lässt sich doch mit Freude konstatieren, dass auch die von den Nazis oft hochgehaltenen “deutschen Tugenden”  dem Verfall unterworfen sind. Es gibt sie zwar noch, DIE nationale Tugend, aber im Zuge aufgeklärter und individualisierter Bürgerschaft verliert sie flächendeckend massiv an Bindungsvermögen. Deutsch zu sein ist kein “Wert an sich” mehr, sondern das Selbst steht im Zentrum. Nicht mehr das Kollektiv, sondern das Individuum sucht zunehmend nach der Verwirklichung des Selbst. Dieser gesellschaftliche Prozess macht es auch den Faschisten schwer, Menschen an sich zu binden. Der individualisierte Bürger fragt aus dieser neuen egozentrischen Perspektive auf die Gesellschaft: ” Was kann diese Gruppe für mich tun, was bringt es mir ein Nazi zu sein?” Die realistische Antwort auf diese Reflexion ist prekär. Bekennende Nazis sind die Verlierer moderner Gesellschaft. Sie vereinen multiple Problemlagen in Personalunion. Misratene Kindheit, misratene Schullaufbahn ohne Abschluss, Perspektivlosigkeiten, Arbeitslosigkeit, mangelndes Selbstwertgefühl, Zukunftsängste. Dieses Bild vom Nazi, das durch eine aufgeklärte Gesellschaft manifestiert wurde, stößt ab. So will niemand sein, der es aus eigener Kraft ( aus seinem Selbst heraus ) zu etwas bringen kann. Fremdenfeindlichkeit ist aus individualisierter Perspektive zunächst absurd, denn wenn ”deutsch sein” kein Wert mehr ist, ist auch der Fremde per se kein Feind mehr.  Hier in Gelsenkirchen ist darüberhinaus die Anwesenheit von Nichtdeutschen nicht marginal sondern normal. Vor allem die Türken prägen und bereichern das alltägliche Leben in Gelsenkirchen und im ganzen Ruhrgebiet.  Das, was also die klassische Konzeption des Faschismus dem Indiviuum anzubieten hat (Kameradschaft, Kollektivbewusstsein, Zusammenhalt), ist  längst überkommen und läuft “den Erfordernissen des Marktes” zuwider.
weiter..

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