Tag Archive | "Amoklauf"

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Blutbad im Schulzentrum Frankampstraße angedroht.

Posted on 09 December 2009 by Dennis

Wie die WAZ und Radio Emscher Lippe berichtet, soll im Schulzentrum an der Frankampstraße in Erle am Dienstag ein anonymer Anrufer mit einem Blutbad am Folgetag gedroht haben. Der Anruf sei Dienstag gegen viertel nach zwei Nachmittags in der Schule eingegangen. Am Mittwoch Morgen um 11 Uhr sei die Drohung wiederholt worden. weiter..

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retardiert, selbstherrlich und faul

Posted on 05 June 2009 by Dennis


In dieser Woche wurden in Gelsenkirchen an vielen Realschulen die Ergebnisse der zentralen Abschlussprüfungen mitgeteilt. weiter..

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Kaufhof killt die USK18 Titel

Posted on 19 March 2009 by Dennis

Als Reaktion auf den Amoklauf in Winnenden, nimmt die Galeria Kaufhof offenbar alle Spiele ohne Altersfreigabe aus dem Sortiment. Das berichtet jedenfalls Focus Online. Nach Informationen des Focus, will das Unternehmen damit gesellschaftspolitische Verantwortung übernehmen.

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Bachelor Thema für PR/Journalismus Studies.

Posted on 12 March 2009 by Dennis

Die grauenhaften Vorfälle an der Realschule in BW führen zu einer verständlich hohen Medienresonanz. Wer sich nicht nur (aber auch) mit den Bildern dieser Berichterstattung beschäftigt, der muss – soziale Sensibilität vorausgesetzt- etwas feststellen.

Es lassen sich, meiner Auffassung nach,  kollektiv – mediale Bewältigungsstrategien hinsichtlich dieser grausamen Tat abbilden. Von der Zitation von sogenannten “Amokexperten” bis hin zu Pfarrern, Erziehern und Elternteilen, chanchiert auch der Grundtenor verteilt über die einzelnen Publikationsgenres.  Es stellt sich die Frage, inwieweit Schlagzeilen wie “Amoklauf in der Realschule. Die Tat hätte verhindert werden können!” oder “Der Vater trägt Mitschuld am Amoklauf” Teil einer nüchternen Berichterstattung oder doch eher bewusst oder vorbewusst Teil einer medialen Bewältigungsstrategie sind.  Hochinteressant, wie ich finde und da ich weiß, dass hier ein paar Herrschaften der FH Gelsenkirchen aus dieser Sparte mitlesen, dachte ich, ich schreibs mal auf. Falls das jemand ernsthaft angeht, würde ich mich über die Zusendung eines Ergebnisses in Form einer Arbeit etc. sehr freuen.

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“Amokexperten” haben Hochkonjunktur

Posted on 11 March 2009 by Dennis

Ich sehe sie schon wieder genau vor meinem geistigen Auge. Akademisch hochgebildete und durch die letzten Amokläufe schon zu prominenten Mediengesichtern avancierte “Amokexperten” laborieren völlig planlos und pauschal über die gesellschaftsvernichtenden Killerspiele und reden (im intelligentesten Falle) von “Kumulationen von Problemlagen”. Es werden Vergleiche mit den USA gezogen, Amokprofile erstellt, Gesellschaftsdiagnosen entworfen und was das Schlimmste ist, es wird die Frage nach der “Schuld” gestellt. Besonders pervers in diesem Zusammenhang ist die Frage: “Hätte der Amoklauf verhindert werden können?”

Ich habe menschlich Verständnis dafür, dass die Gesellschaft nach Erklärungsansätzen für ein solch unfassbares Verbrechen sucht, soziologisch, kriminologisch, pädagogisch und auch kulturanthropologisch wird es allerdings keine stichhaltige Antwort auf diese Frage geben. Möglicherweise obliegt es der Psychologie, dem Täter eine Psychopathologie zu attestierten, was aber nichts erklärt. Mit Rückgriff auf Norbert Elias wage ich zu behaupten, dass die “Gesellschaft der Individuen” eine komplexe und vorallem kontingente soziale Welt ist, die vor allem eines nicht nicht ist: berechenbar.

Jedem kamerageilen Medienpsychologen, -kriminologen, -soziologen, – pädagogen, der vorgibt, eine Erklärung für diese Tat vorbringen zu können, dem unterstelle ich, dass er sein Fach zum bloßen Laberfach degradiert. Wir wissen nichts und der, der es wüßte, ist tot.

Weniger kontingent als die soziale Frage, ist die Frage nach der Zugänglichkeit zu scharfen Waffen. Leider spielt diese (mal wieder) eine untergeordnete Rolle.

Update: Gerade entdeckt: Stefan argumentiert ähnlich.

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