Suche nach Annette Lindemann noch erfolglos.

Seit inzwischen zwei Monaten krempelt die Polizei eine Halde in Gelsenkirchen Bismarck um. Bisher leider ohne jedes Ergebnis. Die Dauer der Suche scheint ungewöhnlich. Gibt es vielleicht doch eine geheime Spur?

Seit inzwischen zwei Monaten krempelt die Polizei eine Halde in Gelsenkirchen Bismarck um. Bisher leider ohne jedes Ergebnis. Die Dauer der Suche scheint ungewöhnlich. Gibt es vielleicht doch eine geheime Spur?
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Das unendliche Drama um die vermisste Annette Lindemann nimmt in Gelsenkirchen Bismarck weiter seinen Lauf. Als vor ungefähr zwei Monaten die Polizei mit der Wiederaufnahme der Suche begann, gab es Hoffnung, den in Gelsenkirchen wohl bekanntesten Kriminalfall endlich aufklären zu können. Eine Frage, die sich viele Bürgerinnen und Bürger in Gelsenkirchen seit Bekanntwerden ihres Verschwindens stellten, war, „Wo ist Annette Lindemann?“. Inzwischen hat sich die Frage nach dem Verbleib leider verändert.

Die Hoffnung, Annette Lindemann lebend zu finden, ist nach fünf Jahren und den belastenden Indizien gegenüber ihrem Ehemann vergangen. Viele stellen sich jetzt vielmehr die Fragen, auf die es aber nach wie vor auch keine positiven Antworten zu vermelden gibt: „Wurde Annette Lindemann gefunden?“, „Gibt es neue Ermittlungsergebnisse im Fall Annette Lindemann?“. Nein, Annette Lindemann – oder gar Spuren ihrer Leiche, wurden nicht gefunden. Und als neues Ermittlungsergebnis kann wohl nur die wiederaufgenommene Suche selbst angesehen werden.

Bisher keine Erfolge bei der Suche nach Annette Lindemann

Fahnung nach Annette Lindemann am Areal

Fahndungsplakat Annette Lindemann

Die Suche nach der vermissten Lindemann aus Buer, ist medial nach dem Eintreffen der ersten Flüchtlingswelle in Gelsenkirchen etwas untergegangen. Seit nunmehr zwei Monaten gräbt die Polizei in Gelsenkirchen-Bismarck die Botanik um, in der Hoffnung, die sterblichen Überreste der auf mysteriöse Art und Weise verschwundenen Frau zu finden. Wer häufig an dem großräumig abgesperrten Areal vorbeifährt, dem dämmert es bestimmt, dass die Suche vermutlich auf sehr konkreten Hinweisen fußt.

Die aktive Suche nach Vermissten wird von der Polizei in der Regel nach wenigen Wochen eingestellt, wenn sich keinerlei Hinweise auf Erfolge einstellen oder die Wahrscheinlichkeit noch etwas zu finden gering ist. Im Falle der Vermissten Annette Lindemann gestaltet sich die Suche aber etwas intensiver. Gleichzeitig hält sich die Polizei relativ bedeckt, was den Fortgang angeht.

Derzeit wird auf dem Areal von Graf Bismarck eine Sandhalde komplett umgegraben. Die Ermittler wollen die Halde in den Zustand von 2010 zurückversetzen, um einen Ausgangspunkt für die Suche zu haben. Offenbar soll Annette Lindemann dort verscharrt worden sein. Zuvor durchsuchten Polizei Hundertschaften mit Suchhunden das Areal rund um die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen-Bismarck. Leider auch hier ohne Erfolg.

Die lange, erfolglose Suche nach Lindemann ist ungewöhnlich

Ohne die Polizeiarbeit kritisieren zu wollen – im Gegenteil sie ist löblich – kann festgehalten werden, dass die lange Suche nach Anette Lindemann zumindest als ungewöhnlich bezeichnet werden kann. Irgendwann setzen sicherlich die Ermittlungskosten dem zu erwartenden Erfolg ein Limit. Normalerweise müsste dies nach zwei Monaten ohne jeden Erfolg inzwischen erreicht sein. Es bleibt zu vermuten, dass die Polizei vielleicht doch noch ein Ass im Ärmel bereit hält, um Annette Lindemann zu finden und den Fall endlich aufzuklären. Möglicherweise ist man der Aufklärung ja doch ein Stückchen näher, als man es aus ermittlungstaktischen Gründen zugeben würde.

Ohne falsche Hoffnungen wecken zu wollen – möglich wäre es. Leider ist dies an dieser Stelle nur reine Spekulation, eine hoffnungsvolle Vermutung. Hoffnung stirbt letztlich mit der Gewissheit. Das Leid, dass dieser Fall über die ihr nahestehenden Menschen gebracht hat, ist unermesslich, deshalb ist es gut, dass die Polizei sich so sehr bemüht.

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