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Kripo legt den Fall Lindemann zu den Akten. Lindemann bleibt weiter vermisst.

Die zuständige Mordkommission Essen hat den Fall der vermissten Bueranerin Annette Lindemann nun der Staatsanwaltschaft übergeben. Trotz immenser Anstrengungen, die zuständige Kommission leistete Medienberichten zu Folge über 2700 Arbeitsstunden ab, bleibt die Frau verschwunden.

Zuletzt durchsuchte die Polizei mit Spürhunden und Hubschraubern Waldgebiete in Gelsenkirchen und Marl. Im Grimmberger Hafenbecken suchten Taucher vergeblich nach der Leiche. Als dringend tatverdächtig gilt der Ehemann. Viele  Hinweise und Indizien weisen darauf hin, dass er etwas mit dem Verschwinden zu tun hat. Eindeutig nachweisen konnte man ihm bisher aber nichts. Die Polizei Essen geht davon aus, dass man die Leiche Lindemanns in den nächsten Monaten durch Passanten zufällig finden könnte. Dies sei meist der Fall bei derartig gelagerten Delikten.

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17 Kommentare zu “Suche eingestellt.”

  1. claudi
    2. September 2010 at 14:21 #

    Das darf doch nicht wahr sein. Wie können Sie das den Kindern nur antun????

  2. Och noe...
    2. September 2010 at 17:47 #

    Wer tut den Kinder was an?

    Ohne Leiche kein Verbrechen. Was soll die Polizei tun?
    Weiter jahrelang gegen „Unbekannt“ wegen „Irgendwas“ ermitteln?

  3. Kai
    3. September 2010 at 08:42 #

    Würdest du das auch so sagen, wenn es einer von deinen Verwandten wäre, der da vermisst wird?

    Zu der Sache an sich muss ich aber auch sagen, dass ich irgendwie schon befürchtet habe, dass sowas passieren könnte. Der Hauptverdächtige ist immerhin selbst Polizist. Der weiß also leider durchaus, was er vermeiden muss, damit ihm nichts nachzuweisen ist.

    Trotzdem eine echt tragische und auch irgendwie leicht gruselige Geschichte das Ganze.

  4. Och noe...
    3. September 2010 at 15:35 #

    „Würdest du das auch so sagen, wenn es einer von deinen Verwandten wäre, der da vermisst wird?“

    Ja, das würde ich. Wenn es nunmal keine Anhaltspunkte für ein Verbrechen gibt, muss man abwarten, bis sich welche ergeben. Hier jetzt einen „Interimsverdächtigen“ schon einmal vorsichtshalber an die Wand zu stellen, ist wohl kaum im Interesse aller Beteiligten, oder?

    „Der Hauptverdächtige ist immerhin selbst Polizist. Der weiß also leider durchaus, was er vermeiden muss, damit ihm nichts nachzuweisen ist.“

    Ich würde eher sagen: Der „Hauptverdächtige“ ist immer ein unbescholtener Mensch, für dessen mögliche Täterschaft es nicht einen einzigen Anhaltspunkt gibt. Also warum sollen wir ihn weiter mit Nachstellungen quälen, wenn sich daraus nichts ergibt?

  5. Dennis
    4. September 2010 at 00:18 #

    Och noe dann erklär mal plausibel das Verschwinden und Verbrennen der Matratzen aus dem ehelichen Schlafzimmer.

  6. Eichkämpler
    5. September 2010 at 22:17 #

    Bin soeben erst auf diese Seite gestossen. Nach wie vor kann ich nicht nachvollziehen, dass der Hauptverdächtige in aller Seelenruhe sein Haus verkaufen kann und frei rumläuft. Bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens die Kinder mittlerweile gut untergebracht – also nicht beim Vater – sind. Ich denke jedoch auch, dass wenn sich das Grün Herbstbedingt in den nächsten Wochen lichtet, die Leiche „zufällig“ gefunden wird. Das stand so auch in einem Bericht der Essener Kripo. Ich wohne in der Siedlung “Eichkamp”, die sich in unmittelbarer Nähe zu der Deponie an der Wiedehopfstrasse befindet. Soweit ich mitbekommen habe, wurde hier lediglich ein Maisfeld durchsucht, welches sich im Wald um die Deponie befindet. Seit Wochen gehe ich mit ungutem Gefühl hier meine tägliche Runde – ich bin fest davon überzeugt, dass hier die Leiche “entsorgt” wurde. Möglichkeiten gäbe es genügend – immerhin ist die Deponie nicht nur von der Wiedehopfstr. her zu erreichen, sondern auch über den Waldzugang am Ende den Kleiweges. Abend kann man unbemerkt dort rauf und keiner bekommt was mit. Was ist mit der Mauer an der Wiedehopfstraße zur Abgrenzung der Deponie? Die ist ellenlang und dahinter befindet sich ein meterlanger Gestrüppweg und Spaziergänger kommen dort auch nicht entlang, da dort kein Fußweg ist, nur auf der anderen Straßenseite. Wie sieht es aus mit dem Ewaldsee? Was ist mit dem kleinen versteckten See hinter dem Feuchtbiotop/der Kuhwiese im Emscherbruch/Eichkamp Waldgebiet, dicht übrigens an dem berühmten Parkplatz Münsterstraße? Der See/Tümpel ist zu Fuß gut zu erreichen, aber fast niemand kennt ihn. Vielleicht wurden diese Orte auch schon abgesucht, aber ich hoffe so sehr, dass dieser Fall endlich aufgeklärt werden kann.

  7. Birreck
    6. September 2010 at 11:17 #

    „Och noe“ ist scheinbar schlauer als die gesamte Essener Mordkommission.
    Natürlich ist Dirk L. [editiert Gelsenkirchen Blog] seiner Frau. Alle in dem Ermittlungsteam und selbst der Staatsanwalt sind davon überzeugt.
    Ich verfolge den Vermisstenfall vom ersten Tag der Veröffentlichung an und demnach hat sich Dirk L. immer weiter in seine Lügengeschichten verrannt.
    Was fehlt ist die Leiche und die wird man mit trauriger Gewissheit irgendwann finden.
    Man kann nur hoffen, daß die Kinder nicht mehr bei dem mutmaßlichen Mörder und seiner neuen Gespielin leben. Was passiert wenn die Jungs der Frau anfangen auf die Nerven zu gehen möchte ich mir nicht vorstellen.

    [Hinweis: Bitte keine Tatsachenbehauptungen. Gelsenkirchen Blog]

  8. Bono
    7. September 2010 at 14:43 #

    Verfolge den Fall von Anfang an. Es kann doch wohl nicht wahr sein, daß man mit so einem Verbrechen davonkommt. Ich hoffe sehr, daß Anklage erhoben wird. Alleine schon sein Doppelleben ist aussakekräftig genug. Wieviel bleibt einem im Monat, wenn man für Frau + 4 Kinder Alimente zahlen muß…?

  9. Herbert W.
    6. Oktober 2010 at 10:37 #

    @och noe…von Wem sind SIe denn beauftragt??? Es geht hier um ein KAPITALverbrechen,ein mutmassliches.Bei der Polizei herrscht immerhin „Chorgeist“.Und es kann in Deutschland nicht sein, was nicht sein DARF!!! Ich habe schon unzählige Indizienprozesse erlebt die ähnlich gelagert waren.Dort wurden die mutmasslichen Täter gnadenlos verurteilt.ALso keinen Scheiss hier schreiben.BONO,BIRRECK u EICHKÄMPLER,ich vermute,dass Sie ABSOLUT richtig liegen.Die Polizei findet doch NIE etwas,wenn sie nicht will.Warum wird Herr Lindemann nicht mal ordentlich in die Mangel genommen???Warum keine U-Haft???Ich höre hier gerade Haus verkaufen…das ist ja wohl zum kotzen,darf alles nicht wahr sein.Pfui.Ich habe letztens mit Herrn Elke von der MoKo telefoniert.Er ist ja Pressesprecher,ein netter Typ,aber gibt weichgeschleuderte Kommentare ab,leider.Oh mann,ist das ein TrauerSPIEL…Herbert/Sauerland

  10. Egal
    7. Dezember 2010 at 18:51 #

    Mein Gott wie könnt ihr so über sie reden!!!!Sie ist(war) eine Verwandte von mir!!!!!:(

  11. Herbert W.
    19. Januar 2011 at 14:32 #

    Liebe Mitleser, schaut euch mal die Fälle Harry Wörz an und Franz-Josef Sträter. Letzter wohnt hier im Sauerland, ganz bei mir um die Ecke. Er saß 20!!!, ja 20Jahre im Knast für einen „INDIZIEN“Mord. Mein ehemals bester Freund,Oberstaatsanwalt Dr. Karl Kroll( 1992verstorben) war in dem Fall Chefankläger. Ich weiß eine ganze Menge von dieser „Schweinerei“ und heute weiß ich noch mehr als seinerzeit. Da bekomme ich im nachhinein Angst.Diese Leute sind und waren unschuldig und wurden unbeschreiblich gequält und Herr Linde…darf sein Haus verkaufen und läuft draussen frei herum??? Ich glaub das alles nicht. Und nur weil die Leiche fehlt? Ich möchte schreien bei so viel Ungerechtigkeit. Zum kotzen dieses System. Wir brauchen UNBEDINGT STAATSANWÄLTE die nicht mehr „weisungsgebunden“ sind, wie in Italien. Das sind echte Ermittler. Mit MUMM und mit Befugnissen. UndJournalisten, die sich nicht beim geringsten Druck in die Hose pullern. Anders geht es auch nicht. mfG Herbert/Sauerland

  12. Herbert W.
    19. Januar 2011 at 14:37 #

    pa: @egal…
    Wie reden/schreiben wir denn über Frau Lindemann??? Ich lese nur gutes. Wenn Sie verwandt mit ihr sind, wie mischen Sie sich ein?? Was tun Sie gegen den Ehemann, oder sind Sie mit IHM verwandt? Also ich verstehe ihren, sehr dürftigen, Kommentar nicht, noch meine Frau. Wenn Sie etwas wissen, teilen Sie es uns mit. Bitte sehr. mfG Herbert/Sauerland

  13. Monika
    10. Februar 2011 at 19:07 #

    pa: egal..
    Ihren Einwand verstehe ich ganz und gar nicht, hä??? Was meinen Sie denn genau??? Ich habe in der gesamten Presse und im Internet noch keine schlechtes Wort über Annette gelesen!!! Im Gegenteil. Auch ich kann nur davon ausgehen, dass Sie verwandt mit dem Ehemann sind und sich beschweren, wie man über ihn hier schreibt.

    Herbert, der Fall Stäter ist mir auch bekannt, jedoch, was aus ihm geworden ist, konnte ich nicht eindeutig herausfinden.

    Zu Annette Lindemann: Ich denke die ganze Zeit an sie und ihre Kinder. Ich verfolge den Fall von Anfang an. Die Annahme, dass sich die Kinder bei dem Ehemann, dem mutmaßlichen Mörder und seiner Geliebten aufhalten, finde ich eine groteske Vorstellung. Ich möchte hier keine Vorverurteilung stattfinden lassen, jedoch hielte ich es für besser, dass, solange der Verdacht gegen den Ehemann im Raum steht, seine Frau getötet zu haben, die Kinder sich auf keinen Fall unter seiner Obhut sein dürfen, sondern in neutraler Obhut untergebracht werden müssen (Oma, Tante usw.).

    Dass die Leiche der Annette irgendwann zufällig von Spaziergängern gefunden wird, halte ich für kaum wahrscheinlich. Der Ehemann ist Polizist, und er wird sich eine klügere Taktik überlegt haben, seine Frau für immer zu entsorgen. Er hatte sich ja genügend Zeit verschafft (Annette wurde das letzte Mal von Dritten am 30. Mai gesehen, aber erst am 7. Juni hat sie der Ehemann als vermisst gemeldet). Ich glaube kaum, dass man ein Skelett von Annette finden wird, weil es auf irgendeine Art und Weise verbrannt oder zermahlen o. ä. sein wird. Wenn der Ehemann der Täter sein sollte, gelang es ihm ebenfalls, das Fahrzeug von Annette unauffindbar zu machen solange, bis es Wochen später plötzlich ausgebrannt im Wald gefunden wurde.

    Das Verhalten der Polizei/Kriminalbeamten ist mir noch nicht ganz klar. Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand seine Frau, Mutter von VIER Kindern, umbringen kann und die Kriminalpolizei einen Mantel darüber deckt. Ich an deren Stelle würde meinen Dienst quittieren, wenn ich gezwungen mit einem Kollegen, der wissentlich die Mutter seiner vier Kinder umgebracht und sowieso schon jahrelang beschissen hat, 8 Std. am Tag zusammenarbeiten müsste.
    Ich für mich bezeichne das Verhalten des Ehemannes (vier Kinder zu Hause, eine HEIMLICHE Zweitwohnung mit einer schwangeren Geliebten und etliche Gebliebte obendrauf) generell für skrupellos oder kaltherzig. Ich kenne auch Männer, die ihre Frau und vier Kinder verlassen aus irgendwelchen Gründen verlassen haben. Ob sie für ihre Familien nachträglich gesorgt haben oder nicht, sei dahingestellt, aber niemand war Polizist und hat der Einfachheit halber seine Frau entsorgt.
    Meine Gedanken sind weiterhin bei Annette Lindemann und ihren Kindern.

  14. birreck
    22. Februar 2011 at 13:03 #

    Sicher würde die interessierte Bevölkerung gerne wissen, was bei der Untersuchung des Hauses der Familie L. herausgekommen ist und was die Geliebte über diesen Mann aussagt.
    Man vermutete doch Anfangs, dass die Leiche (wenn es denn eine gegeben hat)eventuell in der Müllverbrennungsanlage entsorgt wurde. Was ist denn bei der Befragung der Angestellten dort herausgekommen?
    Mich würde auch mal interessieren ob „och noe“ immer noch der Meinung ist Herr L. sollte geschont werden.
    Fragen über Fragen und keine Antworten :-((

  15. friend;*
    13. Juli 2011 at 19:16 #

    Annette Lindemann … Wie lange ist das schon her. Sie war ein toller Mensch, ich kenne sie selbst persönlich & vermute, dass ihr Mann dahin steckt. Denn DER hat eine Neue und nicht sie. Die Kinder tun mir leid … Wahrscheinlich wird dieser Fall wie der Kachelmann-Fall enden, Freilassung wegen Mangel an Beweisen. Zum Glück kommt Dirk Lindemann allein wegen Brandstiftung schon mal hinter Gitter.

    Annette *07.06.2010
    Wir vermissen dich ..

  16. Annette Götz
    8. Januar 2015 at 21:32 #

    Ich verfolge schon so lange den Fall Annette Lindemann. Da ich aus Bottrop komme. Die Polizei macht ihre Sache sehr Toll. Sie wissen schon was Sie zutun haben. Nur ich kann nicht verstehen, das sie ihn noch nicht auf die schliche gekommen sind. Aber der Tag kommt noch da greifen sie ihn. Dank an der Polizei.

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  1. Polizei rollt den Fall von Annette Lindemann neu auf! - Gelsenkirchen Blog - 21. Juli 2015

    […] Bis heute scheint das Verschwinden von Annette Lindemann wie das perfekte Verbrechen. Auch nach vielen Suchaktionen und großer Anteilnahme der Gelsenkirchener Bevölkerung, konnte Annette Lindemanns Leiche nicht gefunden werden. Die Polizei stellte die Suche nach der Frau schon im September 2010 ein. […]

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