Stell dir vor es ist Fanfest…

… und keiner geht hin. Dieser Tage ist – nach langer Zeit – die SMG in aller Gelsenkirchener Munde.

... und keiner geht hin. Dieser Tage ist - nach langer Zeit - die SMG in aller Gelsenkirchener Munde.

… und keiner geht hin. Dieser Tage ist – nach langer Zeit – die Stadtmarketinggesellschaft in aller Gelsenkirchener Munde. Die SMG hat nach Presseberichten für die irischen Fans, anlässlich des EM-Qualifikationsspiels in der Schalkearena, eigens ein Fanfest in Buer organisiert. Das Problem: Nur wenig Iren wussten davon und Buer blieb leer. Nun steht die Stadtmarketing Gesellschaft in der Kritik, nicht ausreichend Werbung für das Fanfest gemacht zu haben. Sogar die CDU Gelsenkirchen, die damals unter Wolfgang Lalakakis noch glühender Verehrer dieser Institution war, hat eine unterhaltsame Pressenotiz geschaltet. In der Meldung wirft Andreas Est, Vorsitzender der CDU Buer, folgende Frage auf: „Haben die Leute im Rathaus etwa eine Brieftaube nach Dublin geschickt?“.

Kritik am Stadtmarketing z.T. ungerechtfertigt.

Wer gegenüber der SMG anführt, dass diese möglicherweise nicht ausreichend auf die Veranstaltung in Buer hingewiesen habe, der mag damit pauschal schon einmal nicht Unrecht haben. Mehr Marketing und mehr Werbung geht immer. Wenn es aber stimmt, dass sowohl auf den städtischen Homepages, in den sozialen Medien und auf Informationskanälen des deutschen Fußballbundes auf die Festivitäten hingewiesen wurde, dann wurde aus meiner persönlichen Sicht doch das Notwendigste unternommen, um die anreisenden Fans zu erreichen. Ein bisschen Mitwirkungspflicht auf Seite der Anreisenden darf man schließlich ebenfalls unterstellen.

Der frustrierte Kommunalpolitiker Adreas Est findet die Informationspolitik der SMG peinlich, ich finde sie angebracht. Welchen Aufwand hätte die Stadtmarketinggesellschaft denn treiben sollen, um die Fans ins mondäne Beverly Buer zu leiten?

Großflächen-Displays, Citylights und Werbeeinblendungen auf dem Videowürfel.

Natürlich gibt es professionelle Möglichkeiten, die ankommenden Fans auf eine Veranstaltung hinzuweisen. Auf Großflächenplakaten, Citylights und zum Beispiel auf dem Videowürfel der Arena. Aber, liebe Leute, wissen Sie was das kostet? Sind wir doch ehrlich: Hätte die SMG genau dies unternommen, würde man ihr heute die Verschwendung von Geldern vorwerfen. Und auch wenn ich, wer mich kennt weiß das, der Imagewerbung dieser Stadt positiv gegenüberstehe, mehrere zehntausend Euro Werbeetat ist für ein Fanfest dieser Größe einfach unangebracht.

Dem Stadtmarketing sollte man hier keinen Vorwurf machen.

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