„Pottcast Groove Train“ in Gefahr.

"Pottcast Groove Train" in Gefahr.

Wie sich das Consol Theater und die  Bahnbetriebswerk Betreiber der elektronischen Jugendmusikkultur verweigern.

Stell dir vor es ist Kulturhauptsstadt 2010 und niemand macht etwas daraus. Bei der Pressekonferenz anlässlich der Programmheftvorstellung zur „Kulturhauptstadt 2010“ in Gelsenkirchen waren sich die Verwaltungs- und Kulturspitzen vor versammelter Presse unisono einig, dass es für die Etablierung von sogenannten „Kreativquartieren“ einer intrinsischen Motivation auf Seiten der Bürger bedürfe. „Kreativität“ könne man nicht oktroyieren, sondern sie müsse in den Quartieren enstehen. Als ein Beispiel hob man den Musik-Proberaum Consol  hervor, indem „soetwas kreatives“ offenbar fruchtbar keime.

„GrooveTrain“ war schon im letzten Jahr erfolgreich und sollte wiederholt werden.

Das Veranstalter Duo Christopher Gizewski und Tim Kochanski, die in der Stadt Gelsenkirchen unter dem Label „Pottcast“ gerne soetwas wie eine anspruchsvolle elektronische Musikszene etablieren möchten, sehen sich bei diesem Vorhaben allerdings maßgeblich mit Vorurteilen und Blockaden konfrontiert. Das Verwunderliche: Im letzten Jahr erst feierten sie mit einer Open Air Veranstaltung auf einem stillgelegten Bahngelände in Bismarck eine von der Presse beachtete, friedliche Technoparty unter dem Motto „Groove Train „. Rund 400 Jugendliche und junge Erwachsene fröhnten der elektronischen Musik vor einer beeindruckenden Industrie- und Eisenbahnkulisse, wie in dem folgenden Video zu sehen:

 

Dieses erfolgreiche und gut angenommene Event wollten die Veranstalter eigentlich auch im Juli diesen Jahres wiederholen, doch stellen sich in diesem Jahr ganz plötzlich die Verantwortlichen beim Bahnbetriebswerk quer. „Die Betreiber lehnen die Bereitstellung der Location unverhofft kategorisch ab“, sagt Gizewski. Die Begründung findet er unbefriedigend und vorgeschoben. Angeblich habe die Veranstaltung „Groove Train“ nichts mit Zügen zu tun, was die Absage rechtfertige. An einem weiteren Gespräch mit den Veranstaltern seien die Betreiber vermutlich nicht interessiert. „Man hat einfach so abgesagt und das war’s“ , fürchtet Gizewski. Besonders ärgere ihn, dass man hier eine echte Chance, in Gelsenkirchen eine derartige Musikszene zu etablieren, einfach so zerschlägt. Die jungen Leute seien anspruchsvoller geworden. Eine schlichte Disco- Location locke keinen anspruchsvollen Partygänger mehr an, so der Veranstalter. Die Industriekulisse sei etwas Besonderes, eine Party in diesem Umfeld würde auch dem Standort etwas zurückgeben. Lebendigkeit etwa, Gelsenkirchen sei partytechnisch nämlich tot, philosophiert Gizewski.

Auch das Consoltheater hat Vorurteile gegenüber Technoparties.

Doch so sehr das Veranstalter Duo auch von der Industrieromantik schwärmt, auch die zweite Location, das Consol Theater, das sie für eine andere Veranstaltung ausgeguckt hatten, bleibt ihnen wohl verschlossen. Warum?  Auch hier traf man offenbar im Büro des Theaters auf nichts anderes als stupide Vorurteile. Gisewski und Kochanski wurden, nachdem sie ihr Vorhaben schilderten, eine Technoverstaltung durchzuführen, von einer Mitarbeiterin des Theaters recht schroff zurückgewiesen:

„Bei sowas blocken wir ab, weil bei solchen Parties nur Leute unter 30 kommen, die zuviel trinken und dann wahrscheinlich noch was kaputt machen. Da haben wir schlechte Erfahrungen.“, zitiert Gisewski die Mitarbeiterin aus dem Gedächtnis. „Uns war das echt unangenehm, wir kamen uns vor wie vollasoziale Straftäter“, fügt er hinzu. Dabei wäre die Party keine Untergrund-Veranstaltung, sondern eine beim Ordnungsamt und bei der GEMA angemeldete und von diesen Institutionen genehmigte Party. Doch soviel Erklärungszeit hatten die Veranstalter nicht. Es schien die Mitarbeiterin auch nicht wirklich zu interessieren. Techno gibt’s halt nicht auf Consol. So einfach ist das.

Das Gelsenkirchen Blog stellt an dieser Stelle die berechtigte Frage, ob die Mitarbeiter im Consoltheater Anmeldungen auch ernsthaft prüfen, bevor man Absagen ausspricht, oder ob man im elitären theateresken Umfeld auch gern mal nach „Nase“ oder Musikrichtung entscheidet. Sollte dies so sein, hätte ich bereits heute einen berechtigten Stellenrationalisierungshinweis für unseren zukünftigen Kämmerer. Soetwas muss man mit dem Kulturgroschen nun wirklich nicht finanzieren.

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29 Kommentare zu “„Pottcast Groove Train“ in Gefahr.”

  1. Björn W.
    10. Februar 2010 at 00:26 #

    Das sie so etwas streichen wollen ist um’s mal wirklich grob zu sagen dermaßen bescheuert. Noch heute reden wir von der Party letztes Jahr in Bismarck.. Weil’s mit die beste war !

    Find ich wirklch sehr sehr schade und bedauernswert,dass sich die Stadt dagegen setzt.

  2. Karl
    10. Februar 2010 at 00:31 #

    Finde sowas total für die eier, das das alles jetzt nicht klappt.

  3. Andre
    10. Februar 2010 at 00:45 #

    Das Consoltheater sollte sich mal lieber mit ihren Äusserungen zurückhalten. Ich hab gesehen, wie es abgeht, wenn dort Rockfestival ist. Da kommen mir besoffene Mädchen entgegen, die vieleicht 12 oder 14 waren. Ich kann mit meinem Hund den nächsten Tag nicht mehr Gassi gehen, weil dort überall Glassplitter von Bierflaschen rumfliegen. Es ist echt schade, wie heutzutage mit der Jugend umgegangen wird. Erst sind es die Killerspiele, dann sind es die Technopartys, die agressiv machen. Ich war auch dort auf der Party und ich muss sagen, es gab überhaupt garkeine Zwischenfälle. Der Altersduchschnitt lag bei über 20. Nicht ohne Grund wird die Loveparade Loveparade genannt, weil an dem Tag die Liebe im Mittlepunkt steht. Und elektonische Musik ist ein Symbol der Liebe!

  4. Chris
    10. Februar 2010 at 01:08 #

    Da hat man endlich mal was und findet richtig gefallen daran und verdirbt uns einer den Spass

  5. Philipp S.
    10. Februar 2010 at 01:21 #

    Noch vor kurzem hatten wir im Freundeskreis die Diskussion, ob sich die elektronische Musikszene in Gelsenkirchen wohl je wie richtig etablieren kann oder wird. Alle die etwas auf die Beine stellen wollen wandern ab. „Gelsenkirchen ist in Hinsicht der Judgendkultur tot, hier wirst Du nie was etablieren.“ Das „Groove Train Open Air“ schien da wie ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont. Wenn man diesen Artikel hier liest, scheint es aber fast als ob unsere Befürchtungen wahr wären.

    Vielleicht ist eine eletronische Musikszene in Gelsenkirchen gar nicht erwünscht? Dem Verweis der Stadt darauf dass „Kulturzellen“ der Selbstgründung bedürfen stimme ich zu, ist damit aber auch gemeint dass diese jungen Kreativkollektive mit keinem Entgegenkommen, geschweige denn Hilfe seitens der Stadt rechnen dürfen? Es ist außerordentlich peinlich daß sich ausgerechnet eine Kultureinrichtung der Kulturhauptstadt Europas solche Schnitzer erlaubt.

  6. Dakdf
    10. Februar 2010 at 06:37 #

    typisch … gelsenkirchen …immer brüllen wie unkulturell unsere veranstalltungen sind …wenn den überhaupt wwas passiert und dann versuchen engagierte leute sich einzu bringen und was auf die beine zustellen und bekommen nur steine in den weg gelegt !!!!!
    gerade in sozialen berennpunkten (was ge definitiv ist) sind veranstalltungen wie diese unerlässlich und auch unbezahlbar
    gibt den kidz bildung … und kultur ist ein großer anfang
    armutszeugniss für jeglich gelsenkirchener behörden
    DANKE !!!

  7. Maike
    10. Februar 2010 at 07:17 #

    Ich muss Andre mal zustimmen… es wird uns ja gar keine Möglichkeit mehr gegeben, ruhig und entspannt zu feiern! Der Altersdurchschnitt in Kneipen und Discotheken wird immer niedriger, die Kiddies kennen ihre Grenzen nicht und machen nur scheiß, da macht es einfach keinen Spaß mehr in Discotheken zu gehen. Da torkeln einem 15-jährige Mädchen entgegen! Wer kümmert sich denn mal darum? Aber eine Party, die letztes Jahr ruhig verlaufen ist, die wird abgesagt! Tolle Stadt Gelsenkirchen!!!

  8. Pascal
    10. Februar 2010 at 08:07 #

    Also ich war zwar nicht da aber wo ich jetz das video sehe bereue ich das ich nicht mitgefahren bin…ich hoffe das die party wieder stattfinden kann damit ich das nächste mal mit von der partyyyy seien kann 🙂
    Gruß an die Veranstalter

  9. VA
    10. Februar 2010 at 10:22 #

    …tolle Kulturhauptstadt. Aber vielleicht klappts ja mit der Loveparade in Duisburg…aber gehen wir mal nicht davon aus.
    Echt traurig…

  10. Dennis
    10. Februar 2010 at 11:33 #

    @ All: Die Stadt Gelsenkirchen kann ja nicht dafür, dass eine Mitarbeiterin im Consoltheater die beiden Veranstalter abgewiesen hat und dass sich die Bahn querstellt.

    Ich denke eher das Gegenteil ist der Fall. Die Stadt würde dieses Jugendprojekt meiner Erwartung nach ohne Bedenken genehmigen. Warum auch nicht?

  11. Steffi
    10. Februar 2010 at 13:11 #

    Also ich muss mich den Meinungen der anderen mal anschließen.
    Finde es traurig so abgewiesen zu werden. Da versuchen mal wieder welche ein bisschen Leben in die Stadt zu bringen und schon wird man abgewiesen.
    Vielleicht sollten die Leute sich mal selbst ein Bild von solch einer Veranstaltung machen, damit sie sehen, dass es uns nicht ums „saufen“ geht sondern einfach nur um die Musik und ums tanzen.
    Ich kenne sonst kaum jemanden der sich so dafür einsetzt das mal wieder etwas Leben in die Stadt kommt.
    War jetzt auf einigen Parties von Pottcast und diese sind alle friedlich ausgegangen. Man kann wirklich jeden fragen der da war und jeder wird bestätigen, dass es richtig gute Parties waren.
    Freue mich auf jede weitere Party mit den Veranstaltern und kann es jedem echt nur empfehlen sich selbst ein Bild von solch einer Party zu machen, damit er ebenso überzeugt ist wie ich.

  12. chris
    10. Februar 2010 at 13:22 #

    ich möchte mich jetzt nicht soweit aus den fenster lehnen aber diese einrichtungen consol und alter bahnhof da sind bestimmt vereine dahinter. die bestimmt ein antrag auf ein büro liegen haben mit argumente wir sind kulturhaupstadt. was ist mit „fördergelder“ und davon haben wir ja o.e (ohne ende)in gelsenkirchen.und wenn sie die möglichkeiten haben selbst geld zu verdienen für ihre einrichtung, machen se die augen zu. sorry aber für mich sind das genauso schmarozer wie die die arbeiten können und trotzdem zum amt gehen weil se rechnen fürs nix tun geht mir genauso gut wie wenn ich was dafür mach ! und diese art von leuten oder lebenseinstellung ist hier in gelsenkirchen extrem ! da darf man sich nicht wundern wenn man hier in gelsenkirchen jugentliche herran züchtet in der 3 generation die nicht aus ihre wohnungen kommen. gedanklich im internet verfallen sind eine ameisenstrasse kennen in gelsenkirchen nämlich den weg zum amt wo es kohle gibt. wo se kackendreist den sachbearbeiter sagen warum soll ich arbeiten gehen so bleibt mir doch unterm strich mehr übrig ! die eine zeitschaltuhr am p.c haben falls se in der nacht bei wow einschlafen strom ist ja teuer. aber im winter das fenster auf haben und die heizung auf 5 gedreht weil zahlt ja die stadt…… so und andersrum gibt es potenzial an jugentliche die kreativ sind und potenzial haben damit geld zu verdienen musiker sind auch künstler da darf man sich nicht wundern. warum die halt in andere städten ziehen da gelder verdienen und da sich der kreislauf schließt. und so sieht es auch am wochende aus möchte gar nicht wissen wieviel jugentliche am wochenend alkoholisiert mit den auto in eine ander stadt fahren und da gelder ausgeben weil se sich hier nicht ausleben können. weil die alternative ist am örtlichen spielplatz mit ein mp3 player und von penny mit ne flasche wotka und tetra pack o saft. aus langeweile leute die mit ihren hund gassi gehen dumm von der seite anzumachen auslangeweile !

  13. chico
    10. Februar 2010 at 14:16 #

    also versteh die ganze aufregung nicht !!!! was haben die leute panik davor es könne was kaputt gehen was soll an einer wiese oder schotterplatz bitte kaputt gehen ???. so und wenn das alles chaoten wären. dann würd ich bestimmt nicht mein ladenlokal pottcast rosenmontag mit zu verfügung stellen. um aus dem schaufenster heraus bisschen andersweitige musik zu spielen um eventuell bei den ein oder andern den horrizont zu erweitern musikalisch gesehen. ich weiß ja nicht ob von diesen block einige leute rosenmontag unterwegs sind. aber von mir aus könnt ihr mich ansprechen dann lass ich euch im ladenlokal um eventuell über die schulter der künstler mal einige bilder zu machen.um in den moment einfach nur fest zu halten das da drausen welche stehen werden die lachen und an den spass sich erfreuden anstatt ganz anders hundert meter weiter manch ander jugentliche oder erwachsener an der tankstelle mit der hunderschaft und den ihren kameras ;o) !!!!!!!!!!

  14. Chris
    10. Februar 2010 at 14:46 #

    finde es auch für die veranstalter sehr schade, da endlich mal eigeninitiative angegangen wird,tolle partys gefeiert werden bei denen alles ruhig und gesittet abläuft(mehr oder weniger 😉 ),so wie man es eigentlich gerne sieht, man aber keine unterstützung bekommt von solchen einrichtungen..schweinerei!

  15. Felix Hoever
    10. Februar 2010 at 15:52 #

    Ich finde es einfach nur panne!!!!!
    find ich wirklich schade das es nicht mehr statt finden soll!!!

  16. die Toni
    10. Februar 2010 at 16:34 #

    Ich möchte etwas zu dem Thema Altersklassen und zum Thema „Pottcast hat nichts mit Zügen zutun“ schreiben
    Mein Vater (60 Jahre,Fan von Lokomotiven) war total begeistert, als ich ihm die Fotos von den Zügen gezeigt habe und er wollte das nächste mal mitkommen. Natürlich habe ich ihm auch die Musik vorgespielt, die fand er selbstverständlich gewöhnungsbedürftig.Aber er fand die Idee toll Interessen von Vater und Tochter miteinander zu verbinden.

    Mir fällt auch ein künstlerischer Hintergrund ein, warum gerade POTTcast, auf dem Bahngelände, stattfinden sollte. Ich finde Die Musikrichtung die gepielt wird, kann man sehr gut mit der Kunstrichtung Futurimus vergleichen. Ich möchte einen visuellen und akustischen Vergleich ziehen. Sie ist schnell, elektrisch, rythmisch und dynamisch, das alles sind
    Merkmale des Futurismus. Es werden, wie oben schon geschrieben, Züge und Lokomotiven rausgefahren, die sonst im anliegenden Bahndepot verbleiben. Züge.Wiederum haben wir eine Verbindung zum Futurismus, zumindest wenn es um elektrische schnelle Züge geht. Sie sind schnell, dynamisch zeigen durch ihre Masse Stärke, wenn sie in Bewegung kommen geben sie einen Rythmus vor. Gerade das alles spiegelt sich in der Musik, die von dem Team POTTcast gespielt wird wieder.

    Ich finde auch, dass diese elektronische Musik durch ihre Merkmale einfach dem Ambiente, des alten Bahngelende und den Zügen schmeichelt. Es passt einfach alles zusammen!!! POTTcast gehört einfach auf das Bahngelende!!!

  17. Pu
    10. Februar 2010 at 16:36 #

    Es wird so viel Geld für Mist ausgegeben, den keiner haben will…
    Dann organisiert man schon selbst ein Top-Event (zumindest für GE) und
    dann scheitert es an dem Bürokratenscheiß….ganz tolle „Kulturhauptstadt“…

  18. Andre
    10. Februar 2010 at 17:15 #

    Das seh ich genauso wie die Toni, weil die Musik hat auch was monotones und metallisches ansich. Genau wie eine Dampflock, die ins Rollen kommt.Die Jugend hat Spaß am Feiern und lernt nebenbei noch die Industrie Geschichte und Kultur kennen. Wir Leben im Ruhrgebiet und das gibt’s nur einmal in Deutschland und es ist so voll mit Kultur und Geschichte. Ich versteh nicht, wieso die Leute nicht offen sind für Neues.

  19. Christian H.
    10. Februar 2010 at 17:50 #

    Kann mich inzwischen nur den meisten hier anschließen… es ist im Grunde eine peinliche Sache, dass in GE ein Event zerschlagen werden soll, dem es ohne Weiteres möglich wäre weit über 500 Musikverliebten eine unvergessliche Nacht zu bescheren…

    Aber Nein: Seitens der Verantwortlichen für das alte Bahngelände argumentiert man offensichtlich mit einer total „bemerkenswerten Begründung… „[…] es hat nichts mit Zügen zu tun.“

    Was hat ein Fußball-Fan-Club mehr mit Zügen zu tun?
    Was hat eine Lasershow mit einer Zeche zu tun?
    UND Was hat eine Zeche mit einem Theater zu tun?

    EIGENTLICH gar NIX!!! Hier verbinden wir nun mal alles mit KULTUR…was gerade 2010 auch SINN macht…

    Apropos Zeche und Theater:
    Groovetrain kann sich, im Gegensatz zum Consoltheater, wirtschaftlich nennen…so weit ich weiß ist eine Gewisse Leitende Angestellte die ich persönl. kennengelernt habe nicht in der Lage den Gastronomiebereich nur annähernd kompetent zu leiten…was nicht an die Abendleitung gerichtet ist…dazu bin ich schon fest davon überzeugt, dass es nur auf Vorurteilen basiert…viele Consolmitglieder sind eher im Metal und Rock „Schubladendenkerbereich angesiedelt.

    ABER DAS SCHLIMMSTE IST:

    Diese Personen denken offensichtlich, die selben Aso-Kiddies vom Rockfestival bzw. den anderen Events, wie School’s Out Party und Co würden da aufkreuzen!!! NÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖHHH ihr hättet das Vergnügen mit Leuten, die wissen, wie man feiert, dabei wirtschafftlich bleiben und alles halbwegs gesittet ablaufen lassen 😉 WIR gehen bisher immer außerhalb feiern, weil in GE offensichtlich nur lahme Partys, auf denen man volltrunkene 14 jährige abschleppen kann, gefördert werden!!!

    DANKE!!!

  20. Rocky
    10. Februar 2010 at 20:34 #

    Gelsenkirchen kann froh sein das so ein event überthaupt veranstaltet wird !!!! ich kann nur sagen jungs lasst euch nicht unterkriegen falls dort nix geht findet ihr mit sicherheit auch ne andre fette location !!!!
    wenn nicht fragt mich um rat(hehe) !!!!
    klar die party hat einen ganz besondren flair gehabt und hat ma echt saumäßig zu gelsenkirchen gepasst aber wenn die herren sich zu fein sind haben se halt selber schuld !!!
    eure partys warn auf jeden fall mega für GE-verhältnisse und ich werd euch auf jeden fall mit meiner crew weiter unterstützen !!!!
    ROCK ON !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  21. Butze
    10. Februar 2010 at 22:39 #

    Frag mich ja echt wie man eine so einzigartige location für eine ebenso geile party nicht genemigen kann… war meeega geil SOLL auch so bleiben

  22. Chris Count
    10. Februar 2010 at 22:46 #

    hm Begründung: eine Party reihe oder Musik dieser art hätte nichts mit zügen zutun?
    man sogar James Brown hat einen song geschrieben der „NIGHTTRAIN“ heisst!
    über viele jahre hinweg wurde TRAIN immer wieder mit Musik jedes genres verbunden.

    sehr schade, einer der ganz ganz wenigen guten Partys in Gelsenkirchen mit hohem musikalischen niveau und viel potential wird untersagt weil irgendjemand „kein bock“ drauf hat.
    Die DB sollte sich lieber mit der Stadt stark machen und dieses projekt unterstützen.

    c

  23. basti
    11. Februar 2010 at 14:39 #

    go ooonnnn!!!

  24. Bene H.
    22. Februar 2010 at 20:46 #

    UNGLAUBLICH!!!

    endlich einmal wird seit langem wieder was in GE gestartet.ein junges veranstaltungsteam,das den mut und das zeug dazu hat parties zu veranstalten.gewählt wurde eine super representative location die industrie und kultur miteinander vereint.ein besseres zusammenpassen dieser 2 komponenten gibts fast gar nicht…

    es ist unglaublich das vielversprechenden jungen künstlern durch ignoranz,vorurteilen und unwille bei bahnbetriebswerken und sogenannten „kulturcentren wie das CONSOLTHEATER“ steine in den weg gelegt werden.die elektronische bewegung ist schon längst aus dem schatten des underground herausgetreten und ist sehr representativ für die jugendliche bewegung im ruhrgebiet und besonders in GE.

    Gize und Tim,lasst euch nicht unterkriegen von vorurteilen und unwissenheit.ihr seit auf nem guten weg und meine unterstützung habt ihr auch aus mallorca!!!!!!!

    haunse

  25. Christian Holthaus
    26. März 2010 at 07:30 #

    Das ist ja wohl die Höhe!
    Gelsenkirchens anspruchsvolle Partyszene ist tot und da sollte etwas gegen getan werden!
    Veranstaltungen wie das Sommerfest an Schloss Berge werden mit all ihren asozialen Begleiterscheinungen gebilligt, friedlichere und niveauvollere Partys werden aufgrund von Vorurteilen abgeschmettert!
    Nur weiter so mit der Apfelbaum-Schlager-Karnevalsumzug-Mentalität…
    Einfach nur traurig!
    Kämpft weiter Jungs!

  26. GE_Acid
    31. März 2010 at 18:21 #

    Auch wenn alles schon gesagt wurde was richtig&wichtig ist, muss ich mich bei diesem Thema auch mal eben in die Liste der beschämten Gelsenkirchener einreihen, die nicht verstehen können, wie so ein Event von Seiten der Stadt und Bahn nicht unterstützt werden kann.

    Wie wäre es die gespielte Musikrichtung einfach in „Industrial“ umzubennen, dann könnte man wenigstens die echt „lächerliche“ Argumentationsführung der Bahn entkräften. Aber wer weiß auf welche scheinheiligen Gründe die sich dann wieder berufen…

    Macht alle mit und sucht nach neuen Locations für den Groovetrain! So leicht lassen wir uns nicht unterkriegen!!!

  27. Stephan
    4. April 2010 at 01:07 #

    was einfach viele Menschen denken ist das Techno immernoch eine Jugendkultur ist. Jugendliche machen Lärm und saufen sich ins Koma und zerstören alles was ihnen in den Weg kommt.Alles VORURTEILE. Elektronische Tanzmusik ist ein Fester Bestandteil der Modernen Musikkultur und wird schon seid Mitte der 70er produziert und Massentauglich vermarktet. Seid Ende der 80er gibt es nun in Deutschland eine Immer beständige Techno szene. wie alt mögen die wohl jetzt sein? die Pioneire der ersten stunde? 22? 23? FALSCH!!! Viele der Idole der heutigen Technoszene sind schon jenseits der 40 oder kurz davor also keineswegs mehr als Jugendliche anzusehen. Techno ist erwachsen geworden. Aber das Alte Drogen Klischee haftet ihm immernoch an. Aber warum nur Techno? in den 60ern haben die Hippies alles genommen was man sich irgendwie reinziehen kann. In jeder Musikrichtugn werden Drogen konsumiert, nicht weil es dazu gehört sondern weil es in jeder schicht suchtgefährdete Individuen gibt.Egal ob Musiker, Maurer, Finanzbeamter, Zahnarszt etc. Razzia in Diskotheken? Schliessen wir jetzt den Bundestag weil Koks auf der Toilette nachgewiesen wurde?Klischees sind scheisse und behindern konstruktieve Arbeit. POTTcast hat Potential, lockt Leute an, diese Trinken udn zahlen eintritt, das wiederrum bringt der Stadt geld ein, aber lieber Geld für ein Jazzfestival was keinen interessiert ausgeben als die Jugend zu fördern. die Jugend ist die Welt von Morgen und warum werden diese Ignoriert? Kultur ist freizeit, Freizeit ist vergnügen und warum wird dieses nur bestimmten gruppen zugesprochen? Sensation White z.b. das grösste Party konzept der Welt mit Partys in Deutschland, niederlande bis hin nach australien!!! WEG. Ruhr in Love – 45000 Besucher. WEG. Aber aus Prestige gründen die Loveparade anwerben obwohl die Obrigkeit Techno in der eigenen Stadt im Keim Erstickt. Heuchlerei. Techno ist Asi? weil da Jugendliche Besoffen stress machen? Fussball – Tausende ERWACHSENE menschen machen Jede woche stress und Kosten geld aber das ist ja was was alle mögen dass ist ja zu vertretten. 500 Leute wollen friedlich feiern ohne sich zu mobs zusammen zu raufen nur zum zweck sich gegenseitig weh zu tun und weil die Leute die dass bestimmen Zwar fussball mögen und dieses Genehmigen aber kein Techno hören sondern lieber Jazz wird dies nicht genehmigt. In Politik sollten keine eigenen Geschmäcker einfliessen sondern das Volk unterstützt werden. Da haben unsere Stadt Oberhäupter an der Uni wohl gepennt.

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