
Der Heinrich-König-Platz soll drogen- und alkoholfrei werden. Nach einer geplanten Verordnung der Stadt Gelsenkirchen, ist das öffentliche Konsumieren von Alkohol oder gar Drogen nun verboten. Auch die Versammlung von Betrunkenen soll im Rahmen dieser Verordnung untersagt werden. Die Stadt reagiert damit nun vermutlich auf die Beschwerden von Passanten und den dort angesiedelten Geschäftsleuten. Aus dem Café Meißner war es im Sommer nicht selten zu beobachten, dass im Eingang zum Bahnhof betrunkene öffentlich urinierten und auch das ein oder andere mal ein Schäferstündchen abhielten. All das vor den Augen der Cafébesucher.
In einem Treffen der Händler mit OB Baranowski, die sich inzwischen zur Interessengemeinschaft Kirchviertel zusammengeschlossen haben, war unter anderem der exzessive Drogenkonsum sowie die betrunkenen Obdachlosen ein Hauptanliegen. Baranowski versicherte den Händlern damals, sich um eine Lösung zu kümmern. Es scheint, als hält er auch in dieser Sache sein Wort. Zumindest legt dieses ein Zitat Baranowskis nahe:
Kinder und Jugendliche sollen sich ihren Weg nicht durch Drogen konsumierende Menschen bahnen müssen (vgl. WAZ vom 23.2.08)

