Neu: Sozialkaufhaus In-Petto der Caritas in Bismarck

Sozialkaufhaus In-Petto


Gelsenkirchen Bismarck hat ein Kaufhaus mehr. Und zwar ein Sozialkaufhaus! Was das ist, war mir auf den ersten Blick auch noch nicht so klar, aber der Sinn erschliest sich recht schnell: Ein Sozialkaufhaus ist ein Haus, indem gebrauchte Waren verkauft werden. In Gelsenkirchen gibt es soetwas jetzt am Feldbusch. Das Gebäude ist schon fast altehrenwürdig. Von C0-Op bis Tengelmann, ja sogar die Sparkasse war dort vertreten, als die Filiale Haverkamp renoviert wurde. Auf dass die Caritas Glück hat und sich der Betrieb wirtschaftlich führen lässt. Die Discounter so scheint es, konnten dieses nicht.

Nachtrag 24.Januar : Die WAZ bzw. DerWesten berichten heute ebenfalls über In-Petto.


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13 Reaktionen zu “Neu: Sozialkaufhaus In-Petto der Caritas in Bismarck”

  1. The Doctor
    16. Januar 2008 at 14:49 #

    Comment Teil 1:
    Man könnte das Ganze also als Second-Hand-Laden bezeichnen, wenn ich Dich richtig verstanden habe, mit der Ausnahme, dass der Laden halt von einer Organisation und nicht von einer Privatperson geführt wird…?

    Apropos, was ist denn da so im Warenangebot zu finden?

    Müsste eigentlich laufen son Laden…
    Ich meine, schließlich geht ein Gross der GE’ler ja auch samstäglich die beiden Flohmärkte in großer Anzahl frequentieren.

    Wenn man schon dort die zum Teil (fast) abgelaufene Ware und anderen Nippeskram kaufen geht, kann ich mir auch vorstellen, dasss die Leute, je nachdem was da bei In-Petto im Sortiment ist, dieses neue “Kaufhaus” aufsuchen werden.
    Besonders dann, wenn es denn wirklich günstige Preise für adäquate Waren hat!

  2. The Doctor
    16. Januar 2008 at 14:50 #

    Comment Teil 2:
    Einziges Manko an der ganzen Geschichte (was obige 2 Sätze schon fast wieder hinfällig werden lässt) ist m.E., dass Wort ‘Sozialkaufhaus’!!
    Das hat für mich immer diesen schalen Beigeschmack einer Begrifflichkeit die wir mal an anderer Stelle hinlänglich erörtert haben, nämlich das sog. ‘abgehängte Prekariat’!
    Soll heißen der Durschnittsbürger wird vermutlich eher den Gedanken im Kopf haben, dass dieses Kaufhaus (nur) für sozial benachteiligte Menschen gedacht ist, und dass auch nur solche dorthin gehen…
    (Was um Gottes Willen nicht heißen soll: alle dem Prekariat angehörigen Menschen seien sozial benachteiligt, oder umgekehrt!)
    Das Problem liegt eher im Selbstbild der Menschen; da man sich selbst ja nie, geradezu öffentlich, die Blöße geben würde, sich ggf. in einem normalen Kaufhaus die dortigen Sachen finanziell nicht leisten zu können, und dann sozusagen als ‘sozialschwach’ = ‘arm’ abgestempelt werden würde/könnte, ist es wohl vorstellbar, dass kaum (zumindest nicht die Anzahl an Käufern, die man braucht, um das Kaufhaus wirtschaftlich führen zu können) jemand dorthingehen wird!

    Mal sehen – die Zeit wird’s zeigen…

    Bis denne
    The Doctor

  3. Martin
    16. Januar 2008 at 18:45 #

    Ich möchte dem Doc zustimmen: ich hätte das Wort “Sozialkaufhaus” NIE auf das Schild über der Eingangstür gesetzt! Das ist m.E. ‘n Schuss ins eigene Bein, für die Kunden sicherlich auch nicht angenehm. Ansonsten kann man die Einrichtung solcher Kaufhäuser nur unterstützen.

    Vielleicht noch was zu dem Warenangebot: bei dem Pendant der Diakonie gibt so ziemlich alles zu kaufen, was halt irgendwann mal gespendet und für den Weiterverkauf für gut befunden wurde. Das sind vor allem Kleidung, Möbel, Bücher und Haushaltswaren. Ich schätze, beim In-Petto wird das ähnlich aussehen.

  4. Sonja
    17. Januar 2008 at 20:06 #

    Ist sicher auch nicht sehr angenehm, wenn ein Nachbar sieht, das ich ins “Sozialkaufhaus” gehe und mir dort Sachen kaufe.

  5. Dennis
    17. Januar 2008 at 20:15 #

    Zunächst fand ich den Kommentar vom Dr. bisschen fremd. Bei längerm darüber nachdenken muss ich jedoch sagen: Er hat Recht!. Ich denke dass es für viele Leute ein Problem darstellt in ein “Sozialkaufhaus” zu gehen. Die Beschilderung scheint mir daher auch nicht wirklich glücklich. ABER, und das ist ein gutes Argument: Das Ganze ist für die Caritas und erfüllt einen guten Zweck. Vor dem Hintergrund denke ich, kann man es annehmen.

  6. Michaela
    25. April 2008 at 16:07 #

    Hallo so wollte mal sagen ,das es nicht schlimm ist wenn man da Einkaufen geht finde es neh gute sache .Und wenn mich jemand sehen würde der mich kennt nah und steh dazu …Haben jetzt erst rausgefunden das es das Sozialkaufhaus gibt .Gehe da auf jeden fall was kaufen ..Also Leute steht zu das mann wenig geld hat heute bei dem Euro ….Lg Michaela auis Resse

  7. djinol
    27. November 2008 at 00:15 #

    Ich hätte gerne die volle Anschrift von IN-PETTO

  8. Ralph
    6. Februar 2009 at 20:19 #

    Ganz meine Meinung, währe schön mal die genaue Adresse zu erfahren.

  9. Dennis
    7. Februar 2009 at 13:06 #

    Am Feldbusch 9, Gelsenkirchen Bismarck.

  10. Stefan
    28. März 2009 at 20:46 #

    Ich muss mal was sagen,
    und zwar handelt es sich um das angebot und die Qualität der Waren die mann beii INPETTO kauufen kann.
    Ich habe selten so gute Qualität für diesen Preis gehabt ich finde mann sollte viel mehr von diesen so genannten SOZIALKAUFHAUSERN aufmmachen denn so kann mann Sozial schwachen richtig hellfen.

    ICH BITTE ALLLE DIE DASS LESEN UM REICHLICHE SPENDEN !!!!!
    MFG Stefan

  11. Silbermond
    30. November 2009 at 10:09 #

    Hallo, ich weis nicht wieso im Kopf der Menschen der Begriff “sozial” immer gleich mit Arm in Verbindung gebracht wird.
    Bei InPetto handelt es sich um ein Geschäft, in dem Ware von Menschen die Sozial eingestellt sind und sie umsonst zur Verfügung stellen verkauft. In der heutigen Zeit sind doch 90% der Bevölkerung “bedürftig”. Wer kann sich denn noch einfach mal so eine neue Schrankwand leisten die der Qualität derer entspricht die man bei InPetto kaufen kann. ( Ich rede nicht von Poco-Pressmöbeln).
    Sozial heisst Miteinander, sich gegenseitig unterstützen. Ich denke, ich bin auch ein sozialer Mensch, aber keinesfalls “arm”. Bei InPetto gehe ich auch einkaufen wenn mein Nachbar neben mir steht. Sparen ist kein Zeichen von Armut, sondern von intelligenter Wirtschaft.
    In dem Sinne, einen schönen Tag

  12. Dennis
    30. November 2009 at 13:20 #

    @Silbermond: Besonders deinen letzten Satz finde ich sehr klug!

  13. Babsi
    16. Oktober 2012 at 17:39 #

    Ich kann nur Gutes über dieses Kaufhaus sagen,dort gibt es Günstige Möbel,Geschirr und anderes für den Haushalt.Ich bin 1x pro Woche dort und bin seit dem immer schick gekleidet,den gute und billige Kleidung findest Du dort immer.Mir macht es nichts aus dort zu kaufen ,ich sage nur die anderen sehen nicht woher meine Kleidung kommt ,nur das ich immer super aussehe.Und sparen tue ich dabei auch noch, also warum sich zieren,es gibt Wasser und Waschpulver ,mache ich bei Neuen sachen ja auch erst mal in die Waschmaschine.Und das Bett was ich dort günstigerworben habe leistet mir genauso die Dienste die es ein neues gemacht hätte.
    Auch ein lob an die Angestellten dort,sie sind immer nett und freundlich,was man woanders nicht immer hat.

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