Mysteriöse Einbrüche im Haverkamp

18 January 2013 von Dennis

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Zwei zeitgleiche Wohnungseinbrüche sorgen für Angst und Schrecken im Haverkamp.

Dass die dunkle Winterzeit für Einbrüche prädestiniert ist, gilt als allgemein bekannt. In den vergangenen Monaten häufen sich in Gelsenkirchen-Bismarck, genauer im Haverkamp, jedoch ziemlich mysteriöse Einbruchsfälle, die hoffentlich nicht nur den Anwohnern, sondern auch den Ermittlungsbehörden Grund zum Nachdenken geben. Am 16.01.2013 wurde im Hagemannshof 4, zwischen 08.00 Uhr – und 11.00 Uhr morgens in gleich zwei Wohnungen eingebrochen.

Besonderheit: Die Wohnungen liegen sich im gepflegten und erst vor kurzem renovierten 8-Parteien Haus der GGW im letzten Stock (!) genau gegegenüber. Die Täter mussten im hellhörigen Treppenhaus, die erst kürzlich neu eingebauten, sicheren Wohnungstüren, zeitgleich aufbrechen. Und, was ebenfalls besonders ist, zuvor zunächst Zugang zum Hausflur erlangen. Darüber hinaus erscheint die Tat nicht nur mehr als akribisch geplant, sondern auch perfekt durchgeführt. Die Einbrecher wurden trotz der umfangreichen Wege durch das Haus und Einbruchsbarrieren von niemandem bemerkt.

Die Geschädigten agieren richtig und machen ihren Fall durch Aushänge öffentlich.

Wer gestern im Hagemannshof von der Arbeit nach Hause kam, der wird an seiner Haustür sicherlich einen Aushang bemerkt haben, auf dem die Geschädigten über den Einbruch informieren. Einen Tag danach erfragten die Geschädigten zusätzlich bei den Hausparteien der gegenüberliegenden Wohnungen, ob sie etwas Ungewöhnliches bemerkt oder gesehen haben. Schließlich geschah der Einbruch am Morgen und nicht, wie anzunehmen, mitten in der Nacht. Eine Anwohnerin schilderte gegenüber dem Gelsenkirchen Blog mit der Geschädigten gesprochen zu haben und in deren Schilderungen eine Parallele zum Kellereinbruch, der im November 2012 in der genau gegenüberliegenden Hausreihe stattfand, bemerkt zu haben. So schilderte diese, dass sie am Abend vor dem Einbruch von einem Bekannten besucht worden sei und dieser ohne die Schelle benutzen zu müssen, direkt Zugang zum Hausflur erlangte, weil die Verriegelungssperre eingeschaltet gewesen sei.

Parallele zum Kellereinbruch im November.

Dieses ist eine direkte Parallele zu einem groß angelegten Kellereinbruch, der sich im November 2012 ebenfalls im Hagemannshof ereignete. Auch hier war die Verriegelungssperre von Anwohnern am Abend bemerkt, aber nicht weiter beachtet worden. Am Tag drauf waren beide Kellerflügel, mit zum Teil massiv gesicherten Kellern, völlig leergeräumt und dies ebenfalls absolut lautlos und gänzlich unbemerkt. Die Polizei Gelsenkirchen scheint nicht sonderlich daran interessiert zu sein, die Fälle öffentlich zu machen. In der Polizeipresse fand sich damals nichts und auch heute, zwei Tage nach den jüngsten Wohnungsaufbrüchen, die durchaus als bemerkswert anzusehen sind, keine Notiz. Ob dies aus Gründen der “Geringfügigkeit” oder aus “ermittlungstaktischen Gründen” so geschieht, bleibt für Anwohner und Geschädigte dabei offen.



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  1. Die Sicherheitslücke im Hagemannshof // Gelsenkirchen Blog Says:

    […] bei den Einbrüchen im November 2012 als auch bei dem Doppelwohnungseinbruch am 16. Januar 2013 spielte diese Türverriegelung eine Rolle. Bewohner bemerkten diese am Abend vor […]

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