Lohnt sich ein eigener 3D-Drucker?

Lohnt sich ein eigener 3D-Drucker?

Wir haben heute Donnerstag den 16. November und wer etwas konzentriert auf den Kalender blickt, der wird feststellen, dass das Weihnachtsfest gefährlich nahe kommt. Nimmt man dann noch zur Kenntnis, dass in diesem Jahr der vierte Advent und der Heilige Abend auf den selben Tag fallen, kann einem die eine oder andere Schweißperle in Bezug auf den Geschenkestress auf der Stirn stehen. Auch wenn es darum geht, sich selbst zu beschenken.

Lohnt sich ein 3D-Drucker als Weihnachtsgeschenk?

Wer – wie ich – beruflich viel mit digitaler Technik und modernen Kommunikationsmedien zu tun hat, der hat weitgehend alle Gadgets, die es so am Markt gibt, zur Verfügung. Vom PC, Mac, Laptops oder den neuesten Handys und Tabletts, hat man schon beruflich meist so die „Nase voll“, dass man sich mit einem solchen Weihnachtsgeschenk eher bestrafen, denn erfreuen würde. Ich habe mich in diesem Jahr, weil ich letztlich ebenfalls auch mit Shopdesign und Messeständen zu tun habe, mal für einen eigenen 3D-Drucker interessiert. Für mich wäre es nämlich sehr von Vorteil, wenn ich Laufwege und Objektwirkungen nicht nur in einer deskriptiven und zweidimensionalen Perspektive betrachten kann, sondern als 3D-Objekt.
Doch lange Rede, kurzer Sinn: Die Preise für einen 3D-Drucker sind zumindest für meinen Anwendungsbereich ausgesprochen unlukrativ. Ein etwas besserer 3D-Drucker schlägt letztlich mit rund 3500 Euro zu buche. Damit ist man doch nicht am Ende der Fahnenstange. Letztlich will so ein Gerät ja auch unterhalten werden. Wer nur gelegentlich mal ein Modell oder 3D-Objekt produzieren möchte, der würde hier draufzahlen.

3D-Druck als Webdienstleistung – gibt’s das?

Allerdings brachte mich die Suche nach einem 3D-Drucker auf eine Idee. Ähnlich dem Prinzip von Onlinedruckereien müsste es doch auch Dienstleister geben, die einem das eigene Modell oder 3D-Objekt als Datei abnehmen und als fertiges 3D-Produkt per DHL oder UPS zustellen. Vorgestellt habe ich mir das nach dem Prinzip der bekannten „Flyerbestellung“

  • Dateien hochladen (in diesem Falle 3D-Daten)
  • Objekt konfigurieren
  • 3D-Druck online freigeben
  • 3D-Modell liefern lassen

Um die Frage zu beantworten, ja, es gibt solche Services online, allerdings noch nicht ganz so viele und vertrauenserweckende, wie klassische Onlinedruckereien. Wenn ich mir allerdings in Zukunft ein 3D-Modell herstellen möchte, dann würde ich mir tatsächlich keinen eigenen 3D-Drucker zulegen, sondern mir mein 3D-Modell online drucken lassen. Hier hat man zwar die Kosten für einen sicheren Versand, aber man kann auf absolut professionelle Ressourcen – etwa die unterschiedlichsten Materialien wie Metalle, Kunststoffe und Keramik, das alles privat vorzuhalten ist, das bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung, unwirtschaftlich.

So, jetzt seit ihr über meine Gedanken am Nachmittag aufgeklärt und ich habe immer noch keine Idee für ein (geekiges) Weihnachtsgeschenk…..

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