Gelsen-Net Kunden am Montag erneut offline

Am gestrigen Montag Abend dürften die Ausfall und Leid geplagten Kunden des lokalen Telekommunikationsdienstleisters Gelsen-Net erneut verärgert gewesen sein.

Am gestrigen Montag Abend dürften die Ausfall und Leid geplagten Kunden des lokalen Telekommunikationsdienstleisters Gelsen-Net erneut verärgert gewesen sein.
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Exakt um 22.17 Uhr verweigerte die Internetverbindung wieder einmal ihren Dienst in altbekannter Manier. PPPoE-Fehler Meldungen lieferte der Router als Grund für die Zwangstrennung vom Netz. Stabil hergestellt werden konnte die Verbindung erst wieder um 2.42 Uhr. Grundsätzlich betrifft es hier eine Zeitspanne, in der die meisten berufstätigen Menschen auf dem Weg ins Bett sind und sicherlich nicht so sehr viel vom Internetausfall mitbekommen.

All jene, die Gelsen-Net Kunde sind und vornehmlich in einem Home Office Dinge abarbeiten und zur Vorbereitung des nächsten Tages Unterlagen, Präsentationen und Bilder ins Büro senden möchten, werden sich über die Hilflosigkeit, der man bei Gelsen-Net ausgesetzt wird, ärgern. In der Zeit vom 15.Oktober 2015 bis heute musste ich zur Aufrechterhaltung meiner beruflichen Aufgaben 35 Euro für UMTS-Datenpakete ausgeben, weil Gelsen-Net seine Ausfallzeiten weder ankündigt noch im Nachgang eine nachvollziehbare Erklärung dafür abgibt, was letztlich Ursache für den Ausfall war. Diese Informationen wären evtl. hilfreich, um Ausfallzeiten zukünftig  irgendwie kompensieren zu können.

Gelsen-Net und die Baggerromantik

Wer jetzt dagegen halten möchte, dass man Ausfallzeiten nicht vorhersagen könne, mag in der Tendenz im Recht sein, muss dann aber auch zur Kenntnis nehmen, dass Gelsen-Net’s, respektive Versatel’s Datenleitungen extrem „baggeranfällig“ sind. In den letzten 6 Jahren waren es wohl ausnahmslos Bagger, die für die Netzausfälle und Telefonausfälle verantwortlich waren. Oder es gab offiziell gar keine Erklärung. Auf Dauer frustriert das dann schon und es ist absolut unglaubwürdig.

Kundenkommunikation auf dem Nullpunkt

Darüber hinaus ist die Kundenkommunikation auf dem absoluten Nullpunkt. Beim vorangegangenen größeren Ausfall, der fast 20 Stunden dauerte, hatte selbst der Radiosender Radio Emscher Lippe Mühe, einen Verantwortlichen bei Gelsen-Net zu erreichen. Ergebnis war dann – richtig – ein von einem Bagger zerstörtes Erdkabel. Twitter, Facebook oder SocialMedia ist für die „Emscher-Lippe-Digital“-Experten übrigens ein Fremdwort. Um dem Kunden mitzuteilen, dass man leider von seinem Sonderkündigungsrecht keinen Gebrauch machen könne, weil die Ausfallzeiten durch den Vertrag gedeckt seien, dafür reicht schließlich die klassische Pressenotiz.

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