Freizeit-Trend: Tanzen

Ja, ich weiß: Viele werden jetzt wohl fragen: „Tanzen? Hat der sie noch alle?“ Diese Reaktion wäre kaum anders, als meine eigene, bis ich vor gut 10 Jahren feststellte, dass diese Einstellung eigentlich Quatsch ist. Damals entschloss ich mich, zusammen mit einem Bekannten doch mal einen Tanzkurs zu besuchen, und bin der Sache treu geblieben.

Und genau wie ich haben in den letzten Jahren immer mehr Menschen das Tanzen für sich entdeckt. Man kann wohl durchaus behaupten, dass Tanzen zu einer Art Freizeit-Trend geworden ist, was auch nicht verwunderlich ist, wenn man sich das Ganze mal etwas näher anschaut:

Tanzen ist ein Sport, den eigentlich jeder ausüben kann, und das auch noch, ohne dafür großen Aufwand treiben zu müssen. In jeder Stadt gibt es Tanzschulen, die Kurse für jeden Geschmack anbieten. Das Angebot beinhaltet heutzutage schon lange nicht mehr nur die klassischen Tanzkurse, in denen Cha Cha Cha, Walzer und Co unterrichtet werden, sondern reicht inzwischen viel weiter. So gibt es Kurse in Videoclip Dancing, in denen die Choreografien aus den aktuellen Musikvideos unterrichtet werden, sowie Hip Hop- und Breakdance-Kurse. Viele Tanzschulen bieten auch Kinderkurse oder spezielle Angebote für Senioren und einige auch Kurse für Menschen mit Behinderungen oder Musicalkurse an. Man sieht: Es ist eigentlich für jeden etwas dabei, auch für diejenigen, die die Absicht haben, evtl. professioneller zu tanzen. Einige Tanzschulen haben eigene Formationen, die oft als Sprungbrett in einen Tanzverein genutzt werden. Man kann halt erstmal reinschnuppern, bevor man sich in den Trainingsstress einer Turnierformation stürzt.

Und ganz nebenbei bietet Tanzen auch noch etliche Vorteile für die Gesundheit. So ist es inzwischen nachhaltig erwiesen, dass Tanzen auf Grund der aufrechten Körperhaltung durchaus gut für den Rücken ist. Außerdem kann man ein ganz neues Gefühl für den eigenen Körper entwickeln, nicht nur was Balance angeht. Und zu guter Letzt ist Tanzen, wie ich finde, ein perfekter Ausgleich zum Bürojob. Es tut halt einfach gut, sich auch mal zu bewegen. Man kann also beim Tanzen ohne viel Aufwand etwas für sich tun.

Dazu kommt noch, dass man so einen Tanzkurs natürlich nicht alleine belegt. Man kommt unter Leute und auch ein gemütlich getrunkenes Bier gehört durchaus zum Rahmenprogramm dazu. Wie schon gesagt, es ist für jeden etwas dabei. Und gerade die Männer sollten bedenken: Die Tanzfläche ist wohl der einzige Ort auf der Welt, an dem der Mann das Sagen hat!

Sollte dieser Artikel den ein oder anderen neugierig gemacht haben, so kann ich nur empfehlen, sich einfach einmal selbst ein Bild zu machen. Gelegenheit dazu besteht z.B. am nächsten Samstag (22.01.2011), an dem Tonis Tanzschule in der Blumendelle in Gelsenkirchen zum Tag der offenen Tür einlädt. Das Programm des Tages bietet Workshops aus allen Bereichen, an denen man aktiv teilnehmen kann und einfach mal schauen, ob Tanzen nicht vielleicht etwas wäre, mit dem man seine Freizeit interessanter gestalten könnte. Nähere Informationen zur Tanzschule und zum Programm des Tages gibt es unter www.tonis-tanzschule.de

Fotos: Kai Hoffmann

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Ein Kommentar zu “Freizeit-Trend: Tanzen”

  1. Dennis
    18. Januar 2011 at 21:40 #

    „Und zu guter Letzt ist Tanzen, wie ich finde, ein perfekter Ausgleich zum Bürojob.“

    Will der Autor mir irgendetwas damit sagen? 🙂

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