Erdbeben in Gelsenkirchen: Vibrierende Vitrinen

Ein Erdbeben in Gelsenkirchen sorgte am gestrigen Samstag für einen aufregenden Morgen.

Ein Erdbeben in Gelsenkirchen sorgte am gestrigen Samstag für einen aufregenden Morgen.
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Erdbeben in Gelsenkirchen

Ja, ne, is klar. Das wirst du als Gelsenkirchener Samstags morgens um 5:37 Uhr wach und spürst wie der Boden unter dir vibriert. Sowas kann man sich ja auch nüchtern nicht ausdenken. Völlig verdutzt wartet man in Hoffnung auf eine Erklärung auf die ersten Radionachrichten, die allerdings keine Neuigkeiten diesbezüglich im Programm haben. Erst ein paar Stunden später dann die Gewissheit, dass man die vibrierende Vitrine nicht geträumt hat. Ein Erdbeben in Gelsenkirchen, das wir sowas noch erleben dürfen.

Erdbeben mit einer Stärke von 2,9 auf der Richterskala im Ruhrgebiet

Der Geologische Dienst NRW teilte sodann mit, dass er ein Erdbeben der Stärke 2,9 auf der Richterskala gemessen habe. Ausgangspunkt, spricht Epizentrum, sei bei Bottrop-Kirchhellen gewesen. Die Auswirkungen seien aber, wie oben angesprochen bis nach Gelsenkirchen zu spüren gewesen. Auch Gladbeck, Dinslaken, Dorsten, Hünxe und auch Oberhausen konnten die Erschütterungen spüren.

Erdbeben in Gelsenkirchen ist bergbaubedingt.

Sorgen müssen wir uns als Gelsenkirchener aber nicht machen, dass das Beben etwas mit den Kontinentalplatten, Erd- und Klimawandel zu tun hat. Die Erschütterungen sind laut dem Geologischen Dienst vielmehr bergbaubedingt. Das ist nicht weniger schlimm, wenn dann die Erde wackelt, wohl aber etwas weniger gefährlich, was die Stärke angeht.

Foto: Geologischer Dienst NRW

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