Duisburg mahnt Xtranews ab.

Nun wird die Geschichte um den Duisburger Oberbürgermeister zugegebenermaßen sehr sehr suspekt. Der sich laut eigenen Aussagen sehr um die Aufklärung der Umstände der Loveparade bemühende Sauerland, ließ das Weblog Xtranews abmahnen, weil es Dokumente zugänglich machte, die Auskunft über die Fluchtwegssituation bei der Loveparade geben. Sowohl das Pottblog, die Ruhrbarone, Xtranews selbst und sogar Netzpolitik.org berichten über diesen aus meiner Sicht dämlichen Vorstoß, der angeblich so von Expertise bewanderten Kanzlei samt Medienberater.

Leider ist uns heute 17.8. per einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Köln untersagt worden, die Dokumente zu veröffentlichen. Antragsteller ist die Stadt Duisburg vertreten durch Adolf Sauerland. Man beruft sich auf § 97 UrhG.

Dieser Hinweis ist auf der Xtranews Site zu vernehmen. Antragssteller ist die Stadt Duisburg vertreten durch Adolf Sauerland. Wie Sauerland diesen Schachzug mit seinen Aufklärungsambitionen in Einklang bringen will, muss er in stiller Stunde mal mit seinem Medienberater klären. Bei allem aufrichtigen Mitleid, dass ich für Sauerland empfinde, die Geheimhaltung von Dokumenten sieht nach allem aus, nicht aber nach dem ernsthaften Streben um Aufklärung. Sauerland scheint nicht nur vom Pech verfolgt zu sein, sondern ist zusätzlich noch schlecht beraten. Ein Trauerspiel im hoffentlich ersten Akt. So einen Schwachsinn habe ich ehrlich gesagt aus Duisburg nicht erwartet….

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