Das St. Josef-Hospital in Horst soll 2017 geschlossen werden.

Hiobsbotschaft für Patienten und Mitarbeiter in Gelsenkirchen: Das Horster St.Josef-Hospital soll noch 2017 geschlossen werden.

Hiobsbotschaft für Patienten und Mitarbeiter in Gelsenkirchen: Das Horster St.Josef-Hospital soll noch 2017 geschlossen werden.
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Die Nachricht kommt überraschend und birgt einiges an Negativpotential für den Gesundheitsstandort Gelsenkirchen.
Aus Kreisen der Mitarbeiter ist heute bekannt geworden, dass das Horster St.Josef-Hospital ganz offensichtlich noch im kommenden Jahr 2017 geschlossen werden soll.

St.Josef-Hospital schließt vermutlich Ende 2017, die Onkologie schon im Juni

Das Horster St.Josef-Hospital im Stadtteil Gelsenkirchen Horst genießt in Gelsenkirchen einen hervorragenden Ruf. Vor allem die Onkologie ist stadtweit überaus positiv im Gespräch. Wie jetzt aus Mitarbeiterkreisen bekannt wurde, geht das Aus für das Horster Klinikum genau von dieser Abteilung aus. Wie es heißt, sollen die „leitende onkologische Kompetenz“ das Krankenhaus in Richtung eines anderen Krankenhauses – vermutlich in Gelsenkirchen – verlassen.

Neuaufbau der Onkologie angeblich unmöglich

Eine vollumfängliche Neubesetzung der Abteilung sei aus Sicht des Managements des St.Josef-Hospitals nicht möglich. Aus diesem Grund schließt die Onkologie in Horst vermutlich schon Ende Juni 2017.

Der gesamte Krankenhausbetrieb des St.Josef-Hospital in Horst soll dann, wie erwähnt, zum Ende des Jahres eingestellt werden.
Die Stadt Gelsenkirchen würde mit der Schließung des Krankenhauses eine nicht unwichtige Säule in der Gesundheitsversorgung verlieren.
Bis zum Ende des nächsten Jahres geht letztlich noch etwas Zeit ins Land.

Möglicherweise lässt sich der Krankenhausbetrieb ja doch noch aufrecht erhalten. Glaubt man der Berichterstattung der gestern in der Betriebsversammlung Anwesenden, stehen die Chancen, das Krankenhaus in Horst zu erhalten, allerdings eher schlecht.

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4 Kommentare zu “Das St. Josef-Hospital in Horst soll 2017 geschlossen werden.”

  1. Franz Przechowski
    19. Dezember 2016 at 11:22 #

    Zutreffende Analyse. Alle Probleme hinsichtlich Weihnachtsmärkte in Gelsen und in Buer sind hausgemacht und durch nichts mehr zu entschuldigen. deine kennzeichnung „strukturelle Geschäftsunfähigkeit“ trifft den Kern. Aber darüber hinaus fehlt auch der Sinn für die konzeptionelle Gestaltung und emotionale sowie inhaltliche Aufladung von Events, die auf die Marke GE einzahlen sollen. Das ist nicht unbedingt eine Frage des Budgets, sondern der professionellen Fähigkeiten. Ich bin kürzlich erst wieder wegen meiner Bemerkung „SMG ist eine Laienspielschar“ gescholten worden. Angesichts der miesen Performance möchte ich bei meiner Beurteilung bleiben und die zuständigen Stellen der Stadtverwaltung gleich mit einbeziehen.

  2. Sabine
    19. Dezember 2016 at 20:14 #

    Dann geht doch endlich hin statt nur zu mosern

  3. Albert Ude
    21. Dezember 2016 at 17:12 #

    Die Analyse geht in Ordnung. Die Hinterfragung klammert die Mittäterschaft des örtlichen Einzelhandels leider völlig aus. Die Anlieger der Bahnhofstrasse haben kein Interesse an einem Weihnachtsmarkt, der als zentrale Veranstaltung auftritt. Die Mitwirkenden der SMG, des Umbaubüros und die für die blau-weiße Kugelplastik Verantwortlichen sind gutmeinende, aber hoffnungslos überforderte Amateure und Dilettanten, deren schlimmster Alptraum es ist, von professionellen Akteuren, ja auch bereits von schlichten Menschen, die sich einfach mal in anderen Städten umgeschaut haben, erzählt zu bekommen, wie ein Weihnachtsmarkt aussieht, ja, was überhaupt ein Weihnachtsmarkt ist. Die in Gelsenkirchen stattfindende Veranstaltung darf man auf einer Skala von 1 – 10 bei minus fünf verorten, eine gefühlte Tendenz zur Qualitätssteigerung ist illusionistische Schönrederei. Wollte man eine Verbesserung um fünf Punkte erzielen, so bedeutete das, den Nullpunkt anzustreben, die Veranstaltung also schlicht zu unterlassen. Stattdessen empfiehlt sich ein Busshuttle nach Dortmund, Essen oder Münster, oder in die kleinen niederländischen Orte oder an den Niederrhein.
    Das ist alles sehr schade, leider aber so zutreffend. In meiner Erinnerung ist die Reibeplätzchenhütte am Anfang der Bahnhofstrasse rechts der aus dem Betrachtungsraster heraustanzende kulinarische Höhepunkt der Meile. Die Reststrecke schaffe ich nicht: Kabel, Mülltonnen, Ramschstände, Trink- und Nahrungsmittelhütten. Und – mit Verlaub – Menschenmassen. Nur eins hat sich verbessert: Zu Zeiten von Lalakakis wurde noch WDR 4 über die Lautsprecher eingespielt. Das ging gar nicht.

  4. szodruch, maggie
    22. Dezember 2016 at 16:35 #

    Leider muss ich Albert Ude in allen Aussagen Recht geben !

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