
Wie die WAZ heute berichtet, scheint die Werbegemeinschaft Buer vorerst gerettet zu sein. weiter..
Posted on 30 January 2010 by Dennis

Wie die WAZ heute berichtet, scheint die Werbegemeinschaft Buer vorerst gerettet zu sein. weiter..
Posted on 05 January 2010 by Dennis

Diesmal aber mit einer genialen Idee der SMG.
weiter..
Posted on 02 December 2009 by Dennis

Die Werbegemeinschaft Buer ist verärgert darüber, dass sie übergangen wurde. weiter..
Posted on 16 November 2009 by Dennis

Wir benötigen noch immer ein schlüssiges Konzept. weiter..
Posted on 06 May 2009 by Dennis
Ohne eine Anfrage der Grünen an den Rat der Stadt, wäre es wohl nicht einmal angesprochen worden. Das desolate Stadtmarketing soll kein Thema der Wahl 2009 werden. Erst nach der Wahl soll das “Fass aufgemacht” werden. Obwohl offenbar niemand im Rat der Stadt mit der Arbeit des Stadtmarketings zufrienden zu sein scheint, bleibt es weiterhin Nebensache. Die WAZ präsentiert O-Töne vom städtischen Affentheater, in dessen Manege sich niemand traut Klartext zu reden.
Selbst der Fragende, Grünen-Ratsherr Peter Tertocha, will es am Donnerstag nicht auf eine politische Debatte ankommen lassen: „Ich werde nichts sagen.” [...] Auslöser für seine Anfrage im März war hochgradige Unzufriedenheit mit der SMG: Über Monate war die Internetseite der Stadtmarketing wegen Wartungsarbeiten gesperrt. „Das ist einfach nur peinlich”, erbost sich Tertocha.
Wenn er nichts sagen will, was fragt er an ? Und die Homepage ist doch auch nicht das eigentliche Problem.
Unterdessen hält auch CDU-Fraktionschef Werner Wöll nichts davon, die Debatte jetzt loszutreten: „Die sollte auch zunächst intern in der Politik und mit den Betroffenen erfolgen.”
Mit den Betroffenen ? Gibt’s Opfer bei der SMG ?
Ähnlich sieht’s SPD-Amtskollege Klaus Haertel: „Wir sollten nicht aus der Hüfte schießen.”
Aus der Hüfte schießen? Dass das SMG nicht funktioniert ist ja nicht seit der Anfrage der Grünen bekannt. Die SPD und der Rest des Rates hat seit mindestens 2 Jahren schon Zeit, sich Konzepte zu überlegen. Und die SPD will nichts aus der Hüfte schießen ? “Aus der Hüfte schießen” klingt nach Überraschung für Haertel. Wo war er die letzten 3 Jahre ?
Einen „unbefriedigenden Zustand” hat auch der Oberbürgermeister Frank Baranowski ausgemacht. Ihm fehlt die Linie und die Kernbotschaften dessen, was Gelsenkirchen nach außen wie innen im Profil sein will. Allerdings meint der OB auch: „Wenn man den Aufgabenkatalog der SMG sieht, reichen die bereitstehenden Mittel nicht aus.”
Das ist richtig. Aber das ist auch bekannt. Unbekannt ist, wie es zu einem derartigen Missverhältnis kommen kann. Unbekannt ist auch, wie dieses politisch beseitigt werden kann. Unbekannt ist ebenfalls, welche Konzepte die jeweiligen Parteien zur Beseitigung dieser Problematik anführen. Und wenn mich nicht alles täuscht, dann erarbeitet man diese Lösungen im Vorfeld einer Wahl, um sie bei der Wahl als Argument auszuspielen. Die Gelsenkirchener Politik aber verschiebt diese wirklich dringende Problematik mit einer Beliebigkeit, die aufhorchen lässt. Und auch Baranowski, der sich bisher stets von seinen Kollegen und auch Gegenern glänzend differenzierte, verliert hier, im Einheitsbrei der Leersatzrhetorik, sein Profil. Schlimmer noch ist die Aussage von Dr. Haertel, der nichts “aus der Hüfte schießen will”. Dass wir seit Jahren keinen Weihnachstmarkt mehr haben, ist ihm als Gelsenkirchener Politiker hoffentlich schon aufgefallen.
Der heutige Bericht der WAZ liest sich wie ein Mängelbericht, der seit Jahren bekannt ist. Lösungen liegen fern und werden auf eine unbestimmte Zeit NACH der Wahl verschoben. Klartext: Keine der Parteien im Rat der Stadt hat die geringste Ahnung (oder das Interesse) das Stadtmarkting und damit das Image der Stadt zu verbessern. Und wie es scheint, sind sich in diesem Punkt sogar alle einig. Gute Nacht.
(Quelle: WAZ GE. 6.Mai)