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So schnell wird ein Held(t) zum Horst

Posted on 19 August 2014 by Kai

Arena auf Schalke

Das Fußballgeschäft ist dynamisch, schnelllebig und vor allem öffentlich.  Wie schnell da Aussagen aus Interviews einen gänzlich anderen Effekt haben können, als den beabsichtigten dürfte Horst Heldt aktuell erfahren.

Kündigte er erst kürzlich an, dass auf Schalke endlich mal wieder das Bewusstsein gestärkt werden müsse, dass man Titel gewinnen kann und ihm das ständige Kleinreden und Titelambitionen nicht offen aussprechen auf die Nerven geht, so dürfte er sich jetzt fragen, ob er damit nicht etwas voreilig war.

Betrachtet man die Pokalpleite der Schalker in Dresden, so bekommt man den Eindruck, dass die Spieler ihrem Manager nicht zugehört haben. Nichts war zu sehen von Gier auf Gewinnen oder dem Hunger auf Titel. Die Worte von Horst Heldt scheinen bei den Spielern nicht die Lust auf das Gewinnen zu schüren, sondern das pomadige Selbstbewusstsein, dass man ja sowieso toll ist und alles schon funktionieren wird. Auch angebliche Leader wie Kevin Prince Boateng zeigen sich in kritischen Phasen überhaupt nicht. Man würde sich wünschen, dass der Prince auf dem Platz mal genau so energisch zu Werke geht, wie vor den Mikrofonen der Presse.

Am nächsten Wochenende startet für die Schalker die Bundesliga in Hannover und in der Woche darauf steht bereits das Heimspiel gegen die Bayern an. Sollte bis dahin in den Köpfen der Spieler nicht angekommen sein, was Horst Heldt eigentlich ausdrücken wollte, so wird wohl schon nach diesen beiden Spielen der Druck auf einen anderen Schalker wieder immens werden. Man möchte wirklich nicht in der Haut von Jens Keller stecken. Und vor allem frage ich mich immer wieder: Sollte Jens Keller wirklich scheitern, welcher renommierte Trainer würde sich, für welches Geld auch immer, so etwas, wie man es auf Schalke leider immer wieder vorfindet, freiwillig antun?

Man kann eigentlich, wie so oft auf Schalke, nur auf ein Wunder hoffen, dass wahrscheinlich, wie so oft auf Schalke, erst in der Rückrunde eintritt.

Foto unter CC-Lizenz von Mark Freeman (https://www.flickr.com/photos/46357488@N00/1988867501)

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Statt internationalem Marketing, internationales Fiasko

Posted on 04 August 2014 by Kai

scherbenhaufen

Es hätte so schön sein können an diesem Wochenende. Saisoneröffnung auf Schalke und dazu ein zweitägiges Vorbereitungsturnier, das im Vorfeld als attraktives Fußballevent angepriesen wurde, welches den Schalkern international zu mehr Medienpräsenz und Marketing verhelfen sollte. Ich selbst war Samstag vor Ort und hatte mich auf einen schönen Fußballtag gefreut, was angesichts der zwei Spiele, die angesetzt waren auch durchaus realistisch war. Zunächst sollte der FC Malaga auf Newcastle United treffen und anschließen die Schalker auf West Ham United.

Soweit so gut. Warum nun ist es nicht so schön geworden, wie erwartet? Die Antwort ist simpel: Als wir in der Arena ankamen, war dort mal nahezu nichts los. Leere Ränge wohin man blickte. Ich war schon froh, dass wir über der Nordkurve saßen, weil man dort wenigstens nicht ganz alleine war. Selbst die Fans aus Newcastle im Gästeblock fielen ziemlich deutlich auf, weil dort die einzige größere Fangruppe außerhalb der Gegengeraden und der Nordkurve zu sehen war.

Das Spiel zwischen Malaga und Newcastle wurde dank Malaga aber trotzdem ganz unterhaltsam und endete mit 3:1 für die Spanier. Zum Schalke Spiel wurde dann wenigstens die Nordkurve etwas voller, aber insgesamt sind 15.000 Fans in der Arena dann doch eher ein verlorenes Grüppchen.
Das nächste Debakel passierte dann zwischen den Spielen, als die Fans von Newcastle den Gästebereich verließen und gleichzeitig die Fans von West Ham in die Südkurve eingelassen wurden. Die englischen Fans hatten nämlich nichts Besseres zu tun, als erst einmal aufeinander loszugehen, so dass die Polizei einschreiten musste. Zum Glück war die ganze Aktion relativ schnell erledigt.

Nun folgte also das Spiel zwischen Schalke und West Ham, aber wer erwartet hatte, dass sich die Knappen vor eigenem Publikum anstrengen würden, wurde bitter enttäuscht. Was wurde in der Presse der Konkurrenzkampf im Kader gepriesen, in dem sich niemand hängen lässt, um seinen Platz nicht zu gefährden. Ich möchte mal wissen, was die Reporter da so alles geraucht haben, um zu dieser Einschätzung zu kommen. Was Samstag am frühen Abend geboten wurde war jedenfalls ein langweiliges Gegurke, wie es schlimmer kaum hätte sein können. Im Elfmeterschießen gewann dann folgerichtig auch West Ham.

Am Sonntag ging das ganze dann fröhlich weiter. 100.000 Fans auf dem Gelände zum Schalker Familientag, aber nur 20.000 davon in der Arena. Malaga schlug West Ham und gewann den Schalke Cup, während sich der Gastgeber auch gegen Newcastle mit einem 1:3 bis auf die Knochen blamierte.
Wäre ich Schalkes Medienberater, hätte ich jetzt diverse schlaflose Nächte. Statt tollem Marketing und Werbung für den Verein bekam man uninspiriertes Ballgeschiebe vor leeren Rängen und damit aus meiner Sicht ein mediales Fiasko.

Spätestens beim Auftritt der Mannschaft am Wochenende, dürfte Horst Heldt dann auch sein Interview aus den letzten Tagen leid getan haben, in dem er vollmundig erklärte, dass man auf Schalke jetzt endlich mal wieder das Selbstbewusstsein haben müsse, daran zu glauben, dass man Bayern „da oben wegholen kann“. Und nach dem zweiten Spieltag gegen eben diese Bayern heißt es dann auf Schalke evtl. schon wieder: „Keller raus!“

Fotos unter CC-Lizenz:

Schalke Logo (Christian Greller)

Hintergrund Steinwand (seier+seier)

Hintergrund Risse (Belle Dee)

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Gefängnisausbruch: Fahndungsfoto

Posted on 09 July 2014 by Dennis

Fahndung nach Gefängnisausbrecher

Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem heute aus der JVA Gelsenkirchen ausgebrochenen Egon Lefler. Die Polizei hat obiges Fahndungsfoto zur Verfügung gestellt.

Die Polizei umschreibt den Flüchtigen wie folgt:

Beschreibung des entwichenen Strafgefangenen: 30 Jahre alt, ca. 175 cm groß, sehr schlank, dunkelblondes Haar und blaue Augen sowie auffällige Tätowierungen an Armen und Beinen. Hinweise auf den Aufenthaltsort des Gesuchten bitte an die Polizei Gelsenkirchen unter 0209-365-7112 bzw. -8240.

Egon Lefler gilt als gefährlich. Im Falle eines Aufeinandertreffens, bittet die Polizei darum, nicht eigenmächtig zu handeln.

Quelle: Polizei Gelsenkirchen.

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Dringend tatverdächtig: Daniel Lenders (22)

Posted on 06 July 2014 by Dennis

Daniel Lenders Fahndungsfoto

 

Update: Daniel Lenders hat vermutlich Selbstmord begangen. Ermittler fanden eine männliche Leiche in Duisburg.

Nach der Tötung einer 23-jährigen Frau in Gelsenkirchen hat die Polizei Gelsenkirchen den Tatverdächtigen einwandfrei identifiziert: Es handelt sich offenbar um den Exfreund der der Frau. Daniel Lenders ist seit der Tat flüchtig.

Er wird wie folgt beschrieben: Daniel Lenders ist ca. 190 cm groß und trug zum Tatzeitpunkt einen Irokesenhaarschnitt und einen Bart. Er verfügt über eine kräftige und sportlich- muskulöse Statur. Lenders war bekleidet mit schwarzem Unterhemd und einer Tarnhose. Ein weiteres, signifikantes Erkennungsmerkmal sind auffällige Tätowierungen an beiden Armen. Die Polizei in Gelsenkirchen nimmt Hinweise unter 0209-365-7112 und -8240 (K-Wache) entgegen.

Die Polizei warnt:

Die Bevölkerung wird darüber hinaus gebeten, nicht eigenmächtig zu handeln und im Falle eines Zusammentreffen mit Daniel Lenders sofort die Polizei unter der Notruf Nr. 110 zu verständigen.

Foto:  Daniel L. , Offizielles Fahndungsfoto der Polizei Gelsenkirchen.

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Fabbrica Betreiber schließen Steakhaus.

Posted on 02 July 2014 by Dennis

Victors Bochum geschlossen

Die verhafteten Betreiber der Fabbrica Restaurants schließen Steakhaus in Bochum.

Die “Einschläge” kommen näher:  Vor ein paar Wochen berichtete die Tagespresse von der Verhaftung der Gesellschafter der Fabbrica Restaurants. In Gelsenkirchen war die Sorge deshalb groß, dass das gut angenommene Restaurant im Schloss Horst gefährdet sei. Die Betriebsleitung gab allerdings Entwarnung. Der Geschäftsbetrieb von Fabbrica sei durch die Steuerermittlungen nicht gefährdet, die Geschäfte laufen unabhängig davon weiter. Termine wie Hochzeiten fänden planmäßig statt.

Eine kleine Zäsur des vermittelten Burgfriedens trotz U-Haft stellt derzeit die Schließung des Steakhauses Victor’s in Bochum da. Das Steakhaus sei nach Angaben des Coolibri Magazins erst vor sechs Monaten unter großem Jubel eröffnet worden. Vor allem bei gut situiertem Klientel, sei das modern interpretierte Steakhaus direkt angenommen worden. Ähnlich wie in Gelsenkirchen, sollte der Geschäftsbetrieb eigentlich uneingeschränkt weiterlaufen.

Foto: Screenshoot

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