Am Sonntag war ja ganz Gelsenkirchen zum Konsumschlachtfeld erklärt. Die Werbegemeinschaften gaben sich alle Mühe unter den Kunden die Werbetrommel zu rühren und möglichst viele Anreize zu setzen, damit ein Besuch in Gelsenkirchen lohnt. Weitgehend gelang dieses auch. Selbst das Parken in Gelsenkirchen, sofern es sich um öffentliche Parkhäuser handelte, war kostenfrei.
In der gestrigen WAZ jedoch liest man von dem Ärger einer Hasslerin, die, man bedenke den Aufwand, mit ihrem eigens aus Münster angereisten Sohn schnurstracks in einem NICHTöffentlichen Parkhaus in Buer parkte und dort, nach ausgiebigen 3 Std. bummeln über die feine Hochstraße feststellen musste, dass dieser Spass nun mit 3,70Euro zu buche schlägt. Wer bitte soll das bezahlen ? Und warum bitte wurde das nicht kommuniziert? Und, das ist die Frage, die ich mir stelle, warum steht das in der Zeitung? Jedenfalls erinnert mich das stets an die Aussage eines befreundeten Geschäftsmanns, der stets zum Besten gibt : “Durch Buer schlendern nur Blender” Drei Stunden über die Hochstraße laufen und kein Geld fürs Parkhaus. Mag alles sein, doch weiß sich Uwe Ketelsen (Vorsitzender der Werbegemeinschaft Buer) selbstbewusst zu verteidigen. Zum einen sei es aussreichend deutlich gemacht worden, dass sich das kostenfreie Parken nur auf städtische Parkhäuser bezieht und
[...] schließlich ist es billiger, Parkgebühren zu zahlen, als Sprit zu verfahren, um in einer anderen Stadt einkaufen zu gehen.
Vielleicht ein bisschen arrogant die Reaktion, aber nicht wirklich verkehrt. Den angereisten Sohn aus Münster hat er wohl in seiner Antwort nicht bedacht. Aber der kam ja bestimmt auch mit dem Fahrrad .

