Auf die aufflammende Kriminalität am Trinenkamp lässt sich kaum kreativer reagieren als es die gute alte Bogestra tut. Denn nachdem die Welle der Gewalt öffentlich wurde, ließ sie kurzerhand die Sitzgelegenheiten abmontieren. Die Intention ist einleuchtend: Keine Bänke, keine Versammlung, keine Kriminalität. Ein edles Motiv in einer rauen Zeit. Doch ist die Rechnung allein durch diesen Bärendienst nicht beglichen, leiden doch die Hopser und Mützen nicht an Altersschwäche, sondern an Hirnarmut und chronischer Langeweile. Aber: Es ist gut, dass die Bogestra im Unterschied zur Stadt überhaupt (sichtbar) reagiert. Mein Neffe, von nicht zu verachtender Statur, wurde gestern ebenfalls von einem ca. 15 jährigen auf der Rolltreppe der Haltestelle angepöbelt und beleidigt. Als er darauf verärgert reagierte und fragte, was der Stress soll, antwortete ein weit älterer Jugendlicher, der hinzustieß, dass er die Fresse zu halten habe und sich nicht gegen die Libobande aufzulehnen habe, sonst würde man ihm den Lauf seiner Pistole in den Arsch stecken und man wisse ja, was dann passiere. Ich weiß nur was passiert, wenn man die Hobser in ihr Heimatland abschiebt. Sie werden entweder von einer Mine zerrissen oder vom Panzer zermatscht. Alternativ werden sie vielleicht durch Heckenschützen getötet. So populistisch es klingt, manche Leute haben…….
P.S. Von Polizei war da keine Spur. Wozu auch, fährt ja auch keiner zu schnell da.

