Bachelor Thema für PR/Journalismus Studies.

12 March 2009 von Dennis

Die grauenhaften Vorfälle an der Realschule in BW führen zu einer verständlich hohen Medienresonanz. Wer sich nicht nur (aber auch) mit den Bildern dieser Berichterstattung beschäftigt, der muss – soziale Sensibilität vorausgesetzt- etwas feststellen.

Es lassen sich, meiner Auffassung nach,  kollektiv – mediale Bewältigungsstrategien hinsichtlich dieser grausamen Tat abbilden. Von der Zitation von sogenannten “Amokexperten” bis hin zu Pfarrern, Erziehern und Elternteilen, chanchiert auch der Grundtenor verteilt über die einzelnen Publikationsgenres.  Es stellt sich die Frage, inwieweit Schlagzeilen wie “Amoklauf in der Realschule. Die Tat hätte verhindert werden können!” oder “Der Vater trägt Mitschuld am Amoklauf” Teil einer nüchternen Berichterstattung oder doch eher bewusst oder vorbewusst Teil einer medialen Bewältigungsstrategie sind.  Hochinteressant, wie ich finde und da ich weiß, dass hier ein paar Herrschaften der FH Gelsenkirchen aus dieser Sparte mitlesen, dachte ich, ich schreibs mal auf. Falls das jemand ernsthaft angeht, würde ich mich über die Zusendung eines Ergebnisses in Form einer Arbeit etc. sehr freuen.



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