Am Bismarcker Straßenstrich hat es gebrannt. Schon wieder.
Die Gelsenkirchener Straßenprostitution steht nicht nur politisch unter Dauerfeuer. Auch das echte Feuer scheint der Bismarcker Straßenstrich magisch anzuziehen. Es ist ziemlich genau zwei Jahre her, da brannte der Wohnwagen und damit Arbeitsplatz einer Bismarcker Prostituierten. Innerhalb weniger Stunden war allerdings für Ersatz gesorgt. Heute war auf dem Heimweg ein im Vergleich zum ersten Brand nur harmlos abgefackelter Wohnwagen zu bewundern.
Brandstiftung durch die Nachbarschaft?
Auch wenn ich über keinerlei Informationen zu diesem Vorfall verfüge, liegt es wohl auf der Hand, dass es sich bei dem Wohnwagenbrand um Brandstiftung halten muss. Zu sehr unwahrscheinlich ist es, dass im Abstand von genau zwei Jahren ein Wohnwagen an der selben Stelle in Flammen aufgeht. Fakt ist, dass der Strich einigen Anwohnern ein Dorn im Auge zu sein scheint. Wie auf dem Bild zu sehen, wurde der Wohnwagen über die Jahre massiv mit Steinen beworfen. Möglicherweise hat man ihn nun in Brand gesteckt, um die Prostituierten zu vertreiben. Ein mehr als dummes Unterfangen, schließlich hat es beim ersten Mal auch nicht funktioniert. Beim letzten Brand war in knapp 24 Std ein neuer Wohnwagen zur Stelle. Mal sehen, wie lange es diesmal dauert, bis Ersatz geliefert wird.
Hoffentlich ist jedem klar, dass von einem brennenden Wohnwagen mehr Gefahr ausgeht, als von den Frauen.




September 7th, 2011 at 22:03
POL-GE: Brand eines Wohnwagens. -Tatverdächtiger (39 J.) gestellt.-
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/51056/2107422/pol-ge-brand-eines-wohnwagens-tatverdaechtiger-39-j-gestellt/rss
September 7th, 2011 at 22:04
Und:
Brandstifter zündet Wohnwagen von Prostituierter in Gelsenkirchen an
http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/Brandstifter-zuendet-Wohnwagen-von-Prostituierter-in-Gelsenkirchen-an-id5035638.html#derwestenRSS