Archiv | September, 2008

Heinrich-König-Platz: Deckel drauf, Deckel auf.

Posted on 30 September 2008 by Dennis

Heinrich-König-Platz

Heinrich-König-Platz

Die Diskussion um den Heinrich-König-Platz, der mit einem “Deckel” zu einem  großen Platz verwandelt werden soll, ist gewiss nicht neu. Auch die Positionen der einzelnen Akteure, also Pavillionmieter, Geschäftsleute des Kirchviertels und Lokalpolitik sind hinlänglich bekannt. Baranowski ist für einen Umbau, um die “Angsträume” zu beseitigen und den Platz durch einen weitläufigen Raum zu beleben und vor allem übersichtlicher zu machen. Die Pavillionbesitzer sind logischerweise gegen den Umbau und gegen den Deckel, weil dieser höchstwahrscheinlich den Abriss ihrer Geschäftsräume zur Konsequenz hätte. Viele aber nicht alle Geschäftsleute des Kirchviertels sind ebenfalls gegen den Umbau, weil sie im Zuge einer Großbaustelle Umsatzeinbußen fürchten.  Die WAZ sieht diesen Disput noch immer als diskussionswürdig an und schickt ganz fix ihr “Redaktionsmobil” zum Einsatzort. Unter der Fragestellung: Der “Deckel” auf dem Heinrich- Königs-Platz. Neues Herz für die Innenstadt oder eine tote Ecke mehr” soll ergründet werden, was der Bürger denn dazu zu sagen hätte, würde er ernsthaft befragt.  Ich persönlich denke, alea iacta est - die Würfel sind längst gefallen. Aber es ist doch schön, noch einmal darüber gesprochen zu haben.  

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Black is not always beautiful…

Posted on 29 September 2008 by Dennis

“WASHINGTON — In a moment of historic import in the Capitol and on Wall Street, the House of Representatives voted on Monday to reject a $700 billion rescue of the financial industry. The vote came in stunning defiance of President Bush and Congressional leaders of both parties, who said the bailout was needed to prevent a widespread financial collapse” (NYtimes).

Heute war ein besonders schwarzer Montag für die Banker an der Wall Street.  Jene, die heute ihr Penthouse verließen und im Maybach zur Arbeit gefahren wurden, waren sich sicher: Der Staat, der Mächtigste der Welt, wird’s richten. Doch als das Sicherheitspaket dann vom Repräsentantenhaus zurückgewiesen wurde, begab sich der Welt-Kapitalismus in Panik. Vom schlimmsten Tief seit der Weltwirtschaftskrise ist die Rede. So mancher Banker wisse nicht, ob ihm das Bett, indem er heute erwachte, auch beim zu Bett gehen noch gehöre. Eine naive Symbolik, wie ich finde. Insgesamt: Jammern auf ganz hohem Niveau. Egal wie tief der Kurs auch crasht, die Banker fallen weich. Nicht alle. Aber die Meisten. It’s a black monday anyway, cause the world will pay the bills. 

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Eyy, DOOH!! Was packst doh mein Auto an!? Hurensohn?!

Posted on 27 September 2008 by Dennis

Hahaha, das ist eigentlich traurig, aber (Mann) man stelle sich mal Frank Elstner dabei vor.

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Ein neuer Name für die Nokia-Bahn in Bochum

Posted on 25 September 2008 by Dennis

Bochum macht sich frei von einem dunklen Kapitel Wirtschaftsgeschichte, das eigentlich als Hoffung auf ein Technologiecluster begann. Wie ich bei den Ruhrbaronen lese, sucht die Stadt und der VRR nach einem neuen Namen für die Bahn, die nach dem finnischen Handyhersteller benannt war.  Das klingt ganz nach kollektiver Trauma Verarbeitung. Wie dem auch sei, vielleicht ist ja “Schwarzbeeren-Bahn” eine patente Nachfolge Lösung :-)

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Kopfnoten von Kopflosen reloaded

Posted on 24 September 2008 by Dennis

Ein Vorteil ingenieur- oder naturwissenschaftlicher Disziplinen mag sein, dass neueste Erkenntnisse unmittelbar nach deren Publikation in neue “Technologien” und “Verfahren” umgesetzt werden und somit dem “Anwender” relativ kurzfristig zur Verfügung stehen. In erziehungswissenschaftlichen Erkenntnisprozessen, dessen “Anwender” in aller Regel Lehrer sind, erscheint einem die Transformation von Erkenntniss zur nutzbaren Innovation seit gut 2 Jahrzehnten geradezu wissendlich blockiert zu sein.
Zwar kann es eine “Technologie des Lehrens” niemals geben, doch liegt – warum auch immer – noch vieles im Argen.

So weiß die Wissenschaft, dass Klassen, die einen Anteil Nichtdeutscher von 95% aufweisen, keinen Beitrag zur Integration leisten können und auch sonst nicht pädagogisch wertvoll sind.  Doch noch immer finden sich derartige Gebilde.  Dann ist da noch das radikal konstruktivistische Lager, das seit Jahren für die Abschaffung von Schulnoten plädiert, weil sich Lernzuwächse nur stark vereinfacht in eine Bewertungsrangfolge von 1-6 bringen ließen (und selbst das sei zu bezweifeln). An Stelle dessen fordern die Vertreter dieses Ansatzes formulierte Bewertungen statt Noten. Zuviel Arbeit, antworten die Lehrer. Zuwenig Vergleichbarkeit, beklagen die Arbeitgeber. Was also machen? Richtig! Neue Kriterien müssen her. Diesmal ganz ohne Skala, denn die Kopfnoten bewerten Verhalten ohne zu ergründen, wann Verhalten denn wann und in welcher Situation angemessen ist. Kopfnoten setzten unhinterfragt voraus, dass Lehrer wissen, was richtiges und was unangemessenes Verhalten ist. In meiner Schulzeit erinnere ich mich persönlich an mindestens zwei nachweisbar verhaltensgestörte Lehrerinnen. Hätten die mir bescheinigt, dass ich verhaltensauffällig bin, wäre das sicherlich Ausdruck meiner puren Konformität. Aber genug der Schelte. In NRW gibt es künftig nur noch 3 statt 6 Kopfnoten, damit die Beurteilungen des Verhaltens noch differenzierter werden, nehme ich an.
“nervt”, “arschlochkind” ,”dummes arschlochkind” . Mehr braucht der Lehrer nicht zum Glücklich sein.
Frau Sommer sollte zurücktreten.

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