Archiv | February, 2008

Tectum Gelsenkirchen ein Arbeitslager?

Posted on 29 February 2008 by Dennis

Wenn der Jobsuchende Gelsenkirchener bei Google die Worte “Tectum Gelsenkirchen” eingibt, dann erhält er im Suchergebnis nicht nur den Link zur offiziellen Homepage des Gelsenkirchener Callcenter Unternehmens, sondern auch einen Link (derzeit an Position 7) mit dem Titel “Forum der Ausgebeuteten“. Wer dann ein wenig weiter recherchiert, der findet im Gelsenkirchen-Forum von derwesten.de ebenfalls einen gut besuchten Post mit dem Titel “Tectum- ‘Das Arbeitslager’ der Call-Center in GE“.

Die dort gelisteten Beiträge stehen im diametralen Kontrast zu dem medial vermittelten Image des Unternehmens. Gepriesen als Job Motor und gern auch als Charity Geldgeber auftretend, dominiert eigentlich der positive Ruf des Unternehmens. Die Diskussionen in den betreffenden Foren kreisen jedoch eher um fehlende Betriebsräte, unzufriedenstellende Arbeitsbedingungen und Mobbing. Glaubt man den Äußerungen in den betreffenden Foren und entsprechen diese Äußerungen der Wahrheit, dann herrschen dort katastrophale Zustände. Oder anders: Zustände, wie sie für Call-Center üblich sind. Verwunderlich ist, dass eine solche Diskussion geradezu vor der Redaktionshaustür der WAZ geführt wird und diese an der Geschichte – wie es scheint (noch)- kein Interesse hegt. So regen sich im Forum von einigen Usern durchaus Aufforderungen gegenüber der Redaktion, doch einmal bei Tectum anzuklopfen, um den im Forum geäußerten Mutmaßungen nachzugehen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

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Rundbrief der Gelsenkirchener Geschichten.

Posted on 28 February 2008 by Dennis

Ich wurde von den Betreibern der Gelsenkirchener Geschichten eingeladen, den Eröffnungsbeitrag des Monatsrundbriefs “März” zu schreiben. Hierfür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken. Es hat Spass gemacht und es ist mir eine Ehre. Der Text, den ich schrieb, trägt den Titel “Über Perikles zur Graswurzel zum Rasenteppich” und beschäftigt sich weitestgehend mit der Entwicklung des technischen Fortschritts parallel zur Entwicklung der Demokratie in den letzten 70 Jahren. Akzentuiert werden soll  die einzigartige Entwicklung zur Möglichkeit der freien Meinungsäußerung. Als exemplarisch bezeichne ich hierbei die Entwicklung des Bloggens.  Aber selber lesen, macht auch schlau …. :-)

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Mac Book Air review.

Posted on 27 February 2008 by Dennis

Spiegel Online hat heute ein informatives Review des Mac Book Air anzubieten. Finde das Gerät optisch einfach nur genial. Aber den Preis finde ich selbst für den First Mover Advantage überzogen. Eine Zusatzfestplatte für 900 Schleifen muss man sich aber auch erstmal leisten können. Und wenn man das kann , so blöd sein und die kaufen ^^.

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Ein Fall für die Werkstatt

Posted on 26 February 2008 by Dennis

Habe heute in einem Büro angerufen, um nachzuhaken, ob meine Mail von Freitag eingegangen ist. Doch dort wusste man nicht einmal von meiner Anfrage und ich bekam zu hören:

Dennis, sorry echt, aber mein Internet ist kaputt. Schon seit Mittwoch.

Sie (gutaussehend, mittelblond, 20 jahre berufserfahrung, immer freundlich) hätte mir alles als Ausrede präsentieren dürfen, aber MEIN INTERNET IST KAPUTT, das geht gar nicht.

Ich sach:

“Na dann aber mal schnell in die Werkstatt, was glauben Sie , was so ein Ersatzteil kostet.”

Hat se’ einfach aufgelegt, die alte Zippe!

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No more drugs at HKP.

Posted on 24 February 2008 by Dennis

Keine Drogen mehr am HKP

Der Heinrich-König-Platz soll drogen- und alkoholfrei werden. Nach einer geplanten Verordnung der Stadt Gelsenkirchen, ist das öffentliche Konsumieren von Alkohol oder gar Drogen nun verboten.  Auch die Versammlung von Betrunkenen soll  im Rahmen dieser Verordnung untersagt werden. Die Stadt reagiert damit nun vermutlich auf die Beschwerden von Passanten und den dort angesiedelten Geschäftsleuten. Aus dem Café Meißner war es im Sommer nicht selten zu beobachten, dass im Eingang zum Bahnhof betrunkene öffentlich urinierten und auch das ein oder andere mal ein Schäferstündchen abhielten. All das vor den Augen der Cafébesucher.

In einem Treffen der Händler mit OB Baranowski, die sich inzwischen zur Interessengemeinschaft Kirchviertel zusammengeschlossen haben, war unter anderem der exzessive Drogenkonsum sowie die betrunkenen Obdachlosen ein Hauptanliegen. Baranowski versicherte den Händlern damals, sich um eine Lösung zu kümmern. Es scheint, als hält er auch in dieser Sache sein Wort. Zumindest legt dieses ein Zitat Baranowskis nahe:

Kinder und Jugendliche sollen sich ihren Weg nicht durch Drogen konsumierende Menschen bahnen müssen (vgl. WAZ vom 23.2.08)    

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