Posted on 26 August 2007 by Dennis

Posted on 24 August 2007 by Dennis
Wir benötigen keine Ingenieure aus Osteuropa. Wir benötigen eine vernünftige Bildungspolitik.
Posted on 23 August 2007 by Dennis
Nein, ich bin nicht krank! Obwohl ich es eigentlich sein müsste, denn ich lebe und wohne in Gelsenkirchen. Und folgt man dem Städteranking der gesündesten Städte in Deutschland, so müsste es mir ganz schön dreckig gehen. Laut dem Ranking, das die Zeitschrift “Healty Living” erstellt hat, erreicht Gelsenkirchen nur den 80. und damit den vorletzten Platz. Grundsätzlich muss man sich wegen diesem Ergebnis aber nicht einmal Sorgen machen, denn wie Gelsenkirchens Gesundheitsdezernentin Henriette Reker bereits sehr richtig andeutete, wird eine Studie, die die Sonnenstunden und die Anzahl der Trauungen als ein Item einbezieht, nicht die Ausgeburt an Methodenkompetenz sein. Meiner Meinung nach ist das sogar großer Unsinn. Unsinn, der die Frage aufwirft, von welchem Gesundheitsbegriff die Redaktion bei dieser Untersuchung ausgeht. Rekers Reaktion bei Radio Emscher Lippe weist da sehr in die richtige Richtung:
“Dass wir hier keine Nordseeluft haben, dass wissen wir ja alle”
Richtig, das wissen wir alle. Nur die Redakteure von Healthy Living vermutlich nicht, die benötigen dazu eine Analyse der Sonnenstunden und Trauungen. Wer hier schon länger mitliest, der wird herausgefunden haben, dass ich grundsätzlich kein Freund von Statistiken, Rankings und brechstangenhaftem Empirismus bin. Vor allem in sozialen Gesichtspunkten sind qualitative Methoden aus meiner Sicht oft unangebracht, weil sie häufig zu falschen Interpretationen verführen. Ein anschauliches Beispiel kann hier in den Zusammenhang mit diesem Ranking gegeben werden. So wird in das Ranking mit nicht unerheblicher Gewichtung die Sozialstruktur aufgenommen. Dabei ist statistisch erwiesen, dass mit einer Verschlechterung der Sozialstruktur eine Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustandes einhergeht. Zurückzuführen ist dieses auf eine hochkomplexe Verkettung von Problemzuständen wie Arbeitslosigkeit, Armut, mangelnde Bildung, Wohnsituation etc. Jetzt gibt es aber Erbgutsackgassen, die gern schlau erscheinen, sich vor eine Kamera stellen und mal ganz flucks die Datenlage kausal interpretieren:
Ähm, ja, bin ich schon auf Sendung? – Ok, also: Studien haben gezeigt, dass Arbeitslose weniger auf ihre Gesundheit achten.
Und ein Ranking hat gezeigt, dass Gelsenkirchener vielleicht eine bestimmte Zeitschrift in Zukunft meiden sollten. Schade für Gelsenkirchen, denn nicht jeder geht kritisch mit solchen Rankings um.
Posted on 19 August 2007 by Dennis
Wie seit ein paar Tagen auf den Seiten der Stadt Gelsenkirchen zu lesen ist, präsentiert die Firma Gelsen-Net, zusammen mit dem lokalen Radiosender Radio-Emscher-Lippe, einen Schalke Podcast. Der Podcast lässt sich sowohl abonnieren als auch direkt auf der jeweiligen Website anhören. Die Inhalte sind sauber und eben sehr “radiolike” produziert, was letztendlich dann doch eher an einen Radiostream als an einen Podcast erinnert.