Archiv | July, 2007

Erkennen 2ter Ordnung

Posted on 29 July 2007 by Dennis

Ich gebe ja zu, dass ich ziemlich häufig negativ über Gelsenkirchen berichte. Und ich kann verstehen, dass es den Menschen, die mich nicht persönlich kennen, schwerfällt zu glauben, dass ich Gelsenkirchen wirklich mag. Mir liegt Gelsenkirchen am Herzen, weil ich hier geboren und aufgewachsen bin. Darüber hinaus erachte ich Gelsenkirchen als eine schöne Stadt. Und so habe ich mich schon oft gefragt, ob ich mich bei aller selbstverordneter Werturteilsfreiheit und bei aller Zurücknahme persönlicher Gefühle, in meinen Postings nicht vielleicht doch zu kritisch oder aggressiv äußere. Heute bin ich auf einen Text aufmerksam geworden, der Gelsenkirchen extrem negativ darstellt. Und obwohl man nach der Lektüre des Textes verzweifelt nach Möglichkeiten der Differenzierung und Schmälerung der Argumente sucht, muss konstatiert werden: Unwahr sind die Aspekte des Textes nicht. Es ist die Addition negativer Erkenntnisse in einem Text. Ein Erkennen zweiter Ordnung. Mir jedenfalls gibt dieser Text zu denken. Nicht weil der Text an ein paar Stellen sicherlich pauschal ist, sondern weil er eine Stimmung vermittelt, die in einigen Köpfen hier in Gelsenkirchen vorherrscht.

Hier klicken, um den Text selbst zu lesen.

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Cafe del Sol: “Dat is ja wie auf Schalke, hömma! Hier,eyy”

Posted on 27 July 2007 by Dennis

CdS-26.Juli

(Fotos: R.Seefeld , Sonja )

Gestern war es dann endlich soweit: Das famose Cafe del Sol, dessen Existenz im Vorfeld negativ diskutiert wurde, öffnete um 20 Uhr seine Türen. Doch irgendwie gewann der mit Erwartung erfüllte Besucher schnell den Eindruck, dass 20 Uhr etwas zu spät war, um einen Parkplatz, Sitzplatz oder gar Zutritt zum Cafe zu erhalten.
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Ein Kommentar (1)

See you @

Posted on 26 July 2007 by Dennis

Cafe del Sol macht auf ! Heute 20 Uhr

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Auf Sand gebaut

Posted on 24 July 2007 by Dennis

Sandkirche im Bahnhofscenter
Sandbahnhof im Gelsenkirchener Bahnhofscenter
(Fotos: Ramon Seefeld)
Sandburgenbau anlässlich des Sommerevents “Ab in die Mitte” in Gelsenkirchen.

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Genau genommen

Posted on 24 July 2007 by Dennis

Genau genommen sind Leute, die immer alles ganz genau nehmen nervig. Oft sind sie sogar unsymphatisch. Korintenkacker nennt man sie, glaube ich, im Volksmund. Immer alles nach Vorschrift zu tun, macht unbeliebt. Ein Blick auf Prozesse der kommunalen Verwaltung lässt -mit dieser Einstellung- jedoch erschrecken, denn Vorschriften und Gesetze sind das Lebenselexier der Verwaltung. Es gehört dort zum Beruf alles immer ganz genau zu nehmen.

Drum wundere ich mich, dass diese Pressemitteilung, die meiner Meinung nach eindeutig Werbung ist, auf den Seiten der Stadt Gelsenkirchen nicht EINDEUTIG als WERBUNG mit dem Wort ANZEIGE gekennzeichnet ist. Und ich wundere mich ebenfalls, dass die neue Website der Stadtmarketing noch immer nicht über ein formales Impressum verfügt. Alles viel zu genau genommen? Mag sein, nur kostet den normalen Gewerbetreibenden ein Werbebanner auf den Seiten der Stadt an nicht prominenter Stelle ca. 240 Euro pro Monat (zumindest war das vor ca einem Jahr noch so.). Ich persönlich würde mich da als Werbekunde schon ein bisschen ärgern, sollte da mit zweierlei Maß gemessen werden. Man merkt: Genau nehmen ist doof, nur bei Leuten dessen Beruf es ist genau zu sein, macht ein genaues Hinsehen deutlich, wie ungenau Genauigkeit sein kann. Aber wenn man es ganz genau nimmt, kann man davon ausgehen, dass immer nur Ungenauigkeiten des Bürgers ganz genau genommen werden.

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