Posted on 27 February 2007 by Dennis
Posted on 27 February 2007 by Dennis
Posted on 26 February 2007 by Dennis
die Zeit in der man beim Furzen gleich einen Akteneintrag bekam, beim Knattern die Frequenz protokolliert wurde und Südfrüchte so selten waren, wie heute Rentenerhöhungen, ist Gott sei Dank vorbei. Ja, auch die Zeit, in der man für die Äußerung seiner Meinung, war sie nicht Systemkonform, ins Gefängnis musste oder gar plötzlich verstorben wurde, kenne ich, bezogen auf die DDR, nur aus vielen Erzählungen ostdeutscher Bekannter. Ich bin in Westdeutschland zur Welt gekommen und aufgewachsen und kenne daher nur ein freies Leben. Deine Jugend sah bekanntlich anders aus. Bezeichnender Weise spiegelt sich das kaum in den Grundzügen Deiner politischen Verantwortung wider. Du musst wissen, wie unangenehm es ist, wenn der Staat weiß, wann Du furzt, kochst, putzt und mit sauren Menschen süß wirst. Das ausgerechnet Deine Homies, Genossen, Parteifunktionäre den digital-gläsernen Bürger proklamieren, stellt Deine Kritikfähigkeit aus meiner Sicht in ein schlechtes Licht. Dass es dir nicht aufstößt, wenn der Staat die Arena der Öffentlichkeit verlässt und in die Microsphären des Einzelnen vorstößt, um ihm vorzuschreiben, wo er rauchen darf und wo nicht, verstehe ich nicht. Die finanziellen Aspekte in dieser Debatte sind mir bewusst, aber was ist hier der Preis? Es gibt gewisse Dinge, die gehen den Staat nichts an. Es gibt gewisse Probleme, die vermag der Staat nicht zu lösen. Und es gibt auch Dinge, von denen hat der Staat keine Ahnung. Killerspiele z.B., die gibt es nicht. Bestenfalls gibt es Ego Shooter. Bootcamps für Jungendstraftäter gibt’s auch nicht in Deutschland, obwohl mir heute zu Ohren gekommen ist, dass die Union eine derartige Maßnahme für sinnvoll hält. Aus den Familien raus, rein ins Camp. Du bist Deutschland. Wobei ich eher glaube, Du bist noch immer totalitär DDR. Bitte lass mich unrecht haben.
Posted on 23 February 2007 by Dennis
ganz still und stumm“ Nene, ich bin nicht Papa geworden, sondern wollte nur kurz einen Bericht meines gestrigen Abends nachreichen. Gestern war ja bekanntlich Donnerstag und Donnerstag ist Kinotag. Und da hatten wir, das sind mein’ Frau Guste Sonja und der feine Herr S. aus GE-Horst, auch mal wieder vereinbart ins Kino zu gehen. Wie immer hab ich mal wieder keinen Plan was so läuft und lasse mich direkt vor dem Kino von mein’ Frauchen beraten. Nur hab ich in der Zeit mit ihr so meine Erfahrungen gemacht. Meist steht sie auf so Schnipp-schnapp-HAckeBeil-Rübe-ab Streifen. Die sind aber nicht so mein Fall und so sag ich schon vorsorglich bei den ersten drei Vorschlägen immer N_E_E in der Hoffnung, dass sie der Rangfolge nach in der Grausamkeit abnehmen. Wir haben uns dann mehr oder weniger einvernehmlich auf Hannibal geeinigt. Dann wurden dann zum Glück nur kleine Mädchen zum Abendbrot vonne Soldaten verspeist. Und gesungen wurde da auch: „Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm.“ Letztendlich war der Film auch gut gemacht, nur schmecken die Hamburger bei Meckes danach immer so knorpelig. In diesem Sinne, schönen Freitag Abend noch.